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mit  großer  Mühe  wieber  zur  Union  aufgenommen  worden,

so  mußten  auch  sie,  Idie  Erbstatthalterschaft  sich  gefallen  20.
lassen,  und  es  wurde  in  diesen  Provinzen  ein  neues,  der
statihalterischen  Gewalt  sehr  guͤnstiges  Reglement  eingefuͤhrt;
aber  die  von  der  Provinz  Geldern  an  gebotene  Wuͤrde  eines1675.
Herzogs  von  Geldern  und  Grafen  von  Zülphen  mochte  Wilhelm
  aus  guten  Grönden  nicht  annehmen.

6.  Niemäger  Friede,  durch  Englische  Drohungen  ge.  1638.
gen  Frankreich  beschleunigt.  Die  Niederlaͤnder  erhielten  selöstm#.
Masiricht  wieder.  Wie  viele  tausende  aber  sielen  nicht  noch
vier  Tage  nach  geschlossenem  Frieden,  bei  S.  De  14.
nys  unweit  Mons,  als  wahre  Schlachtopfer  der  Ehrsucht  deslus.
Prinzen.

7.  Wilhelms  große  militärische  Plane,  die  weder  den
Bedürfnissen  noch  der  Lage  der  Republik  angemessen  waren,
mußten  nothwendig  durch  den  Widerspruch  von  Amsterdam
gestört  werden,  und  der  schlaue  Französische  Gesendte,  Graf
von  Avaux,  wirkte  redlich  mit  dazu.

Zwanzigjähriger  Waffenstillstand  im  Haag  mit  demr  4.
Französischen  Gesandten  verabredet,  und  sowohl  von  Deussch.  I.
land  als  von  Spanien  angenommen.

Negociations  de  Mr.  Ie  Comte  dAvaus.  (1679—  1688)  Tom.

I.  VI.  Paris  1753.  8.

Die  Republik  leiht  ihrem  General-Capitain  eine  Flotte
und  Leme-  zur  Expedition  nach  England,  denn  ihre  eigener88.
Erhaltung  schien  davon  abzuhangen,  daß  der  Protestantismus
in  England  die  herrschende  Religion  bleibe.  Dies  veranlaßt  einen
  achtjährigen  Krieg  mit  Frankreich,  und  umsonst  hatten  die  1688
Niederländer  gehofft,  durch  Wilhems  Vermittlung  die  Naviga-!6
tlons-Acte  aufgehoben  zu  sehen.  AMpswiker  Friede.  Al-