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1000  bis  1470.  )  Aus  dem  Orig.  herausgegeben  don  J.  K.
Iselin.  Basel,  1234.  2.  B.  Fol.

Das  wahre  Fundamentalwerk  der  Schweizerischen  Geschichte,
  wenigstens  für  das  letzte  Jahrhundert,  dessen  Begebenheiten
  darinn  erzählt  werden;  so  viel  auch  seitdem  genauer  und
besser  untersucht  worden  seyn  mag,  und  so  mancher  neuentdeckie
Reichtbum  binzugekommen.  Der  Verf.  stützt  sich  auf  eine  große
Menge  don  Urkunden,  und  bat  selbst  für  seinen  eigenen  Canton
  keine  Vorliebe.  Schade,  daß  die  von  ihm  gesammeiten  Materiqlien
  zu  einer  Fortsetzung  bis  1564  noch  nicht  im  Druck  erschienen
  sind.  Mit.  Tschudi  ist  auf  keine  Weise  zu.  vergleichen.

3.  Etterlin,Gerichtschreibers  zu  Lucern,  Kronica  von  der
loblichen  Eydtgenossenschaft  (863  —  1503)  Basel,  1507.  Fol.

752.  Fol.  Voll  Fabeln;  bloß  in  der  Geschichte  des  Burgundischen
  und  Schwäbischen  Krieges  brauchbar.

Joh.  Stumpfs  (st.  1502.)  gemeiner  loblicher  Evdgnosschaft
Stetten,  Landen  und  Völkeren  Chronik  wirdigen  Thaaten  Beschreibung
  (gehr  nebst  den  Fortsetzungen  bis  1606).  Zürich,  1606.  Fol.  als
historisches  Werk  kaum  zu  georauchen,  aber  als  genealogische
und  topographische  Compilation  bisweilen  noch  von  Nutzen.

Ios.  Simleri  Tigurini  L.  II.  de  republica  Helvetiorum.  Die
beste  Latein.  Ausgabe  ist  die  mit  dem  beigefügten“  historischen
Entwurf  von  J.  C.  Fueslin.  Tiguri.  1734.  8.  Die  beste
Deutsche  Ausgabe  die  mit  den  Anmerk.  des  Zürichschen  Burgermeisters
  Leu.  Zürich,  1735.  4.  In  dieser  Deutschen  Ausgas
de  noch  immer  ein  sehr  brauchbares  Werk,  so  viel  auch  seit.
dem  über  die  darin  enthaltenen  Gegenstände  geschrieden  worden.

J.  R.  von  Waldkbirch  gründliche  Einleitung  zu  der  eydgnößischen
  Bunds=  und  Staatohistorie  (bis  1718.)  2.  Th.  Basel,
1721.  8.  Jeder  Theil  bat  einen  Anhang  von  Urkunden,  durch
die  das  Werk  auch  unabhängig  vom  Text  immer  seinen  Werth
bebaupten  wird.  In  letzterem  müssen  die  Erzahlungen  des  eifrigen
  Protestanten  geprüft  werden.

J.  Laufsers  genaue  und  umständliche  Beschreibung  Helvetischer
Geschichre.  T.  I-XVIIII.  bis  zum  Jahr  1657.  Sürich,  1230  —
1730.  8.  Die  Fehler  dieses  Werks  sind  leichter  zu  bemerben  als
das  Gute,  denn  die  Schreibart  ist  elend,  Plane  und  DQuellen=Anzeige
  mangeln  überall,  und  es  scheint  auch  dem  Verf.  an