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allgemeinen  blstorischen  Kenntnissen  gefehlt  zu  haben.  Daß  er
auf  obrigkeitlichen  Befehl  schrieb,  war  dem  Reichthum  seiner
Nachrichten  günstig,  aber  nicht  seiner  Unparkheilichkett.

Fr.  los.  Nie.  d’tde  Tiesenthal  (Schultheiß  der  Stadt  Freiburg.
  st.  1770.)  hisloinc  des  llelvctichs.  Fribourg,  1250—  53.
X  Tom.  12.  har  die  meisten  Fehler  von  Lausfer,  ohne  das
Gute  desselben.  Wenn  man  je  bei  ihm  eine  Erzählung  zum
Nachtheil  der  katholischen  Cantons  finden  sollte,  so  ist  ihr  gewiß
  zu  glauben.

A.  L.  de  Matteville  histoire  de  la  confederation  helvetique
(bis  1003.)  P.  I.  II.  Vverdon.  1768.  8.  war  der  beste  Estwurf
der  Geschichte  des  Helvetischen  Bundes,  bis  folgendes  Werk  ervien:



Geschichte  der  Eydgenossen  (von  V.  B.  Lscharner,  I.  II.  To.
(bis  1586.)  Zürich,  1789.  8.

Joh.  Müllers  Geschickte  der  Schweigzerischen  —5
(in  der  Guthrie-GEr#yischen  Weltnesch.  XVII.  B.  I.  II.  Theil
Leipzig,  1786.  8.)  Der  wahre  Helvetische  Dacitus.  Bei  der
großen  Gedankensülle  vermißt  man  nicht  leicht  die  fliessende  6
Schreibart.

L.  Meisters  Hauptszenen  der  Helvetiscken  Geschichte,  nach  der
Zeitordnung.  I.  II.  Th.  Zürich,  1281.  8.  enthalten  auch  die
Geschichte  unfers  Jahrhunderts.

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I.  Per  Vor  Entstehung  des  ewigen  Bundes.
bie  1315.

1.  Bevölkerung  des  Landes  durch  Gallische  Stämme;
nur  im  sübddstlichen  Theile  wohnten  Rhätier.  Cäsars  Eroberungen
  galten  bloß  den  westlichen  Gegenden  oder  dem
platteren  und  niedrigeren  Theile  des  Landes.  Doch  seit  daß
Tiberius  und  Drusus  auch  den  süddsfilichen  Theil  unterjocht
  hatten,  verlor  sich  die  Freibeit  sast  überall.  Was  auch

nicht  unmittelbar  den  Rdmern  unterworfen  ward,  wie  denn
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