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Herrschaft  unerträglich;  sse  vereinigte  sich  also  mit  den
Wald-Städten.

Zur  Gesch.  von  Lucern,  die  aber  ihren  Mann  noch  erwartet,
gehört  auch  J.  T.  Schneider  von  Wartensee  Gesch.  der
Entlibucher-  T.  I.  II.  Lucern,  1781.  8.  Der  historische  Theil
ist  aber  nicht  das  beste  dieses  Werks.

1351.  Mon.  Mai  trat  die  Stadt  Zürlch  bei.  Fünfzehn  Jahre
vorher  war  das  dasige  Stadtregiment  im  Sturm  und  Drang
demokratisch  geworden,  und  der  letzte  mihlungene  Revolutions-Versuch
  der  aristokratischen  Parthie  (1350.  23.  Febr.)  beschleunigte
  den  Beitritt.

Sehr  interessante  Nachrichten  zur  Geschichte  von  Zürich  finden
sich  in  (J.  H.  Schinzs)  Versuch  einer  Geschichte  der
Handelschaft  der  Stadt  und  Landschaft  Zürich.
SZürich,  1763.  8.

1352.  4.  Jun.  Auch  die  Einwohner  des  Thals  Glarns  werden  in
den  Bund  ausgenommen.  Sie  waren  größtentheils  Zinsleute
des  Kl.  Seckingen  gewesen,  und  hatten  viel  durch  Haböburgische
Vöate  gelitten,  nachdem  die  Vogtei  über  Seckingen  und  Glarus
durch  Recht  und  Unrecht  Habsburgisch  geworden  war.  Noch
in  eben  demselben  Jahre  vereinigte  sich  auch  die  Stadt  Zug
mit  demseiben.  Das  Haus  Habsburg  verlor  hier  ein  schönes
Kyburgisches  Erbstück.  Der  wichtigste  Gewinn  aber  war

353.  6.  Mart.  der  Beitritt  von  Bern.  Die  Wald-  Städter  hatten
  schon  am  Tage  bei  Laupen  (1330.  21.  Jun.)  den  Bernern
wacker  geholfen,  und  obschon  aristokratische  Verfassung  zu  Bern
war,  so  hatten  doch  diese  mit  jenen  ganz  eben  dasselbe  Interesse
gegen  Habsburg  und  gegen  die  Anhänger  des  Habsburg-Oestterreichischen
  Hauses.

Man  bat  noch  bis  jetzt  von  diesem  mächtigsten  und  wichtigsten
Canton  keine  brauchbare  Geschichte,  und  eben  daher  auch  sind
manche  der  fundamentellesten  Grundsätze  seines  inneren  Staatsrechts
  noch  nicht  hinlänglich  erörtert.  Stettlers  (st.  1042)
Schweizer-Chronika  oder  gründliche  Beschreibung
Nüchtländischer  Geschichte  ist  zwar,  ungeachtet  des
allgemeiner  lautenden  Titels,  nichts  anders  als  eine  wahre  Berner
  Chronik,  der  man  zwat  vielleicht  die  Benutzung  mannichfaltiger
  Archival-Nachrichten  nicht  absprechen  kann,  die  aber
in  partheiisch  und  zu  schlecht  geschrieben  ist,  als  daß  man  ihr