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33  dem  Kirchhofe  zu  S.  Jakob  unnweit  Basel  war.  Er
aua.  ichleß  gleich  darauf  Frieden  mit  den  Confbderirten,  und  bald
5n  wurde  auch  der  Krieg  zwischen  Zürich  und  den  Bundesgenossen
  matter.  Die  ersten  Urheber  der  Erbitterung  waren
gesto  ben,  kein  Theil  konnte  bei  der  Fortselzung  des  Kriegs
gewinnen,  und  es  blieb  also  endlich  bei  dem  schiedsrich-1450terlichen
  Ausspruche,  den  der  Bernische  Schultheiß
Heur.  von  Bubenberg  that.

Schwyz  behielt  Recht,  und  die  ganze  Confbderation  erhielt
  seitdem  bei  Auswärtigen  den  Namen  des  Schweizer-Bundes,
  weil  die  Schwyzer  vor  allen  übrigen,  in  diesem
hartnäckigen  Kampfe,  wo  es  nicht  nur  den  Habsburgern  ges
golten,  sondern  auch,  gegen  Bundeögenossen  selbst,  wichtige
Confdderatlons=  Grundsätze  behauptet  werden  mußten,  den
muthvollesten  Vorfechter  gemacht  hatten.

In  einem  großen  Fall  war's  also  durchgesetzt  worden:
Bei  einem  Streit  zwischen  zwei  Vundesgenossen  stehe  die
letzte  Ensscheidung  bei  den  neutralen  Mitglkiedern  des  Bundes,
und  diesen  gebühre  das  Recht,  die  gegebene  Sentenz  selbst
mit  den  Waffen  zu  behaupten.  Auch  war's  nun  entschieden,
daß  so  unbedingt  anfangs  und  bis  dahin  das  Recht  einzelner
  Alliirten  gewesen,  auch  ausser  dein  Bunde  neue  Confoͤderationen
  zu  schließen,  so  gewiß  verstehe  sich  jetzt  dabei  von
selbst  immer  die  Bedingung,  wenn  nicht  die  neue  Al—
lianz  den  alten  Schweizerischen  Bundesgenossen
  gefährlich  scheine.
K.  Neuer  Zugriff  gegen  Oesterreich  und  Eroberung
1460  des  Thurgaues.  Nach  den  Veraulassungen  des  Kriegs
darf  man  um  diese  Zeit  nicht  mehr  fragen,  denn  um  Freiheir
  und  Unabhängigteit  war  es  gewiß  nicht  zu  thun,  sondern
  um  Habsucht.  Der  demokratische  Geist  zeigte  sich  fast