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diese  Freiheit  zu  sichern,  eroberten  die  Berner  das

ganze  Land  zwischen  Murten  und  Genuf.  Auch  133

Frciburg  und  Wallis  nahmen  Antheil  an  dieser  schönen
Beute,  die  sich  so  leicht  nehmen  ließ,  weil  damals  der  Herzog
  von  Saveyen  mit  Frankreich  Krieg  hatte.  Gleich  darauf
  theilten  die  Cantone  Bern  und  Freiburg
sämmtliche  Ländereien  der  alten  mächtigen  Grafen  von
Griers,  daß  also  im  ganzen  Umfang  Helvetiens  kein  einziges
  altes  großes  Haus,  Neuburg  vielleicht  ausgenommen,
  seine  Güter  mehr  besaß.  Sie  alle  waren  in  ihrem
uralten  großen  Stammgut  von  den  neuentstandenen  Republiken
  verdrängt  worden,  und  Habsburg  batte  im  Norden
Helvetiens  längst  eben  das  erlitten,  was  jetzt  im  Westen  dem
Hause  Savopen  widerfuhr.

Savoyen  renuncirte  erst  im  Lausanner-Frieden  1564.  30.  Okt.
auf  das  verlorene  Pays  de  Vaud,  und  Vern  gab  damals  die
Freiherrsck  aft  Ger  nebst  allen  jenseits  dem  See  und  der  Rhone
gelegenen  Eroberungen  zurück.

Die  Geschichte  von  Genf  findet  sich  ausser  dem  jetzt  unbrauchbaren
  Leti  in

J.  Spon  histoire  de  Gencve.  Geneve.  1230.  T.  1.  II.  4.  oder
I  —IV.  I2.  Die  älteren  Ausgaben  sind  von  keinem  Werth
mehr,  seit  diese  erschienen,  worin  durch  viele  Anmerkungen  und
Urkunden  der  Sponische  DTert  berichtigt  ist.

J.  R.  Couet  sur  Thistoire  et  le  gouvernement  de  Gencvo
in  Büschings  Mag.  VIII.  Th.  S.  123.  ff.

J.  P.  Berenger  bistoire  de  Geneve  depuis  son  origine  jusqu'
à  nos  jours  (bis  1761)  T.  IVI.  1773.  12.  nicht  sowohl  um
der  älteren  Geschichte  willen,  als  hauptsächlich  wegen  der  Geschichte
  unsers  Jahrkunderts.  Die  Negatifs  waren  mit  dem
Werk  höchst  unzufrieden;  der  Mazistrat  zu  Genf  ließ  es  durch
den  Henker  verbrennen.

6.  Kaum  hatte  sich  aber  in  der  Schweiz  der  einheimische
Religione-Slurm  gelegt,  so  brach  er  noch  weit  heftiger  los  in

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