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lich  den  wirklichen  Ausbruch  eines  Kriegs  zwischen  den  beiden
121  protestantischen  Vororten  und  den  katholischen  Cantons  Lu-9.
  cern,  Uri,  Schnyz,  Unterwalden.  Zwar  folgt  bald  ein  neuer
Aug-and  friede,  und  endlich  auch  selbst  ein  Frieden  mit  dem
Abt  von  S.  Gallen;  aber  der  politisch  religiböse  Argwohn,
dessen  Einfluß  auf  die  Verhältnisse  der  Consbderirten  unter
einander  kein  Friede  aufheben  konnte,  besonders  da  die  Sage
von  den  michtigen  Geheim-Artikeln  des  katholischen
1215  Theils  mit  Frankreich  so  viel  Glauben  fand  —  verlor
sich  erst  nach  einigen  Jahrzehenden  recht  sichtbar;  wie  denn
überhaupt  die  Veränderung  der  politischen  Verhältnisse,  der
allgemeinen  wissenschaftlichen  und  sittlichen  Revolution,  gewöhnlich
  im  Deutschen  Schweizer-Lande  weit  langsamer
folgt,  als  in  monarchischen  oder  größeren  fürstlichen  Staaten.
Die  besten  und  ausführlichsten  Nachrichten  von  den  Toggenb.

Händeln  finden  sich  im  a.  Th.  2.  Abtheil.  von  Meisters  Hgupt#
Renen.

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IV.  Per.  Seit  dem  leßten  Landfrieden  bis  auf  neueste
Zeiten.

I.  Geschichte  der  Genfer  Unruhen  in  ihrem
ganzen  Zusammenhange  bis  auf  neueste  Zeiten.
Der  politische  Geist  unserer  Zeiten,  der  sein  gräßlichstes  Schauspiel
  in  Frankreich  gab,  machte  sich  hier  eine  Vorübung
im  kleinen,  bei  der  man  eben  die  Grundsätze,  Leidenschaften
und  Handlungsweisen  spielen  sah,  auch  fast  eben  dieselben
Schwächen  und  Fehler  der  regierenden  und  regierten  Parthie
wahrnehmen  kann,  über  deren  oft  so  unglücklichem  Zusam-