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Jtalien.

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I.  Ein  Werk,  das  die  Litteratur  der  Italiän
schichte  enthält,  fehlt  ganz,  denn  J.  A.  Fabricii  conspectus
  thesauri  litterarii  Italiae.  Hamb.  1730.  8.  war  schon  für
seine  Zeiten  höchst  unvollständig,  und  wie  wenig  er  jetzt  mehr
brauchbar  seyn  könne,  sieht  man  schon  daraus,  weil  kaum  die
Hälfte  der  Muratorischen  Sammlung  darin  regiktirt  ist.

II.  Quellen.

Kein  Land  hat  so  zahlreiche  Urkunden-Sammlungen  als
Italien,  und  ob  schon  oft  ihr  Titel  nur  auf  einen  Staat  oder
auf  ein  Kloster,  oder  auf  irgend  einen  eingelnen  Gegenstand
sich  einzuschränken  scheint,  so  sind  sie  doch  häufig  von  einem
sehr  allgemeinen  Gebrauch.  Selbst  aber  auch  dem  Titel  nach
erstrecken  sich  über  ganz  Italien

Uglelli  Italia  sacra  s.  Distoria  Episcoporum  Italiae  et  insu.
larum  adjacentium.  .  ...  eura  Nic.  Coleti.  Venct.  I721.  sed.
10.  Voll.  fol.  Diplomatischgenaue  Abdruͤcke  muß  man  hier

nicht  suchen.
Muratorii  Antiquitates  Italicae  medii  aevis.  Dissertationes  do

moribus,  ritibus,  religione,  regimine,  magistratibus  erc.
Mediol.  1738  —42.  6.  Voll.  fol.  Dieses  Werk,  das  voll  der
wichtigsten,  interelsantesten  Urkunden  ist,  enthält  die  wahre
Blüthe  der  Italiän.  Geschichte  vom  5.  dis  ins  13.  Jahrhundert
  das  letztere  mit  eingeschlossen.  Für  die  Geschichte  des  14.
und  15.  Jahrb.  wird  man  wenig  wichtiges  darin  sinden.  Der
Auszug  desselben,  der  unter  dem  Titel  Dissertazioni  Sopra
rantichitä  Italiane  ete.  Venedig,  1751.  in  3..  efschienen,
enthält  blos  den  Muratorischen  Dert  des  Hauptwerks,  ohne
die  zugebdrigen  Urkunden  und  Ehroniken.  An  einigen  Orken
aber  hatte  Muratori  beträchtliche  Zusätze  gemacht.

Lunig  Codes  ltaliac  diplomalicus.  T.  1—IV,  Fr.  et  Lips.
1725.  fol.  hat  die  gewöhnlichen  Eigenschaften  der  Sammlungen

Spittler's  sämmtl.  Werke.  IV.  Bb.  3