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ten  bis  in  die  Mitte  des  achten  Jahrhunderts  zwischen  Lombarden
  und  Griechen,  und  wenigstens  die  Haupttheile,  was
diesen  und  jenen  gehbrte,  lassen  sich  ungefähr  bezeichnen,
wenn  schon  das  siete  Kriegführen  und  wechselsweise  Erobern
eine  ganz  sichere  Gränzscheidung  uumöglich  macht.

Unter  den  Lombarden  stnd  alles,  was  heutzutag  auf
dem  festen  Lande  von  Italien  unter.  Venetianischer  und  Habsburgischer
  (hier  Modena  und  Toscana  mitgerechnet)  und
Savoyischer  und  Genuesischer  Oberherrschaft  steht.  Auch
gehörte  noch  dazu  ein  Stück  des  Kirchen:  Staats  von  Perugia
  bis  zum  Adriatischen  Meere,  und  der  Lombardische  Herzog
  von  Benevent  herrschte  von  Capua  bis  Tarent  über  den
größten  Theil  des  heutigen  Königreichs  Neapel.

Alles  übrige  stund  theils  mittelbar,  theils  unmittelbar
unter  dem  Erarchen  von  Ravenna.  Sein  unmittelbares
Gouvernement  begriff  das  heutige  Romagna,  und  fast  den
ganzen  Strich  Landes,  der  oͤstlich  vom  Adriatischen  Meere,
von  Rimini  bis  Ancona,  und  westlich  von  den  Apenninen
begränzt  wird.  Die  Herzoge  von  Rom  und  Neapel  aber  stunden
  als  Gouverncurs  unter  ihm,  und  eben  so  hielten  sich
auch  an  seinen  Schutz  die  Inseln  von  Grado  bis  Chiozza,
wo  nachher  das  mächtige  Venedig  hervorstieg.  Rom  war
jetzt  nur  die  Hauptstadt  eines  Griechischen  Oncats,  der  ungefähr
  eben  das  kleine  Land  begriff,  was  die  alten  Römer
schon  loo  Jahre  vor  dem  ersten  Punischen  Kriege  besessen
hatten.

Baretti  Chorographia  Italiae  medii  acvi.  in  der  Murator.
Samml.  Tom.  X.  der  erste  gelehrte  Versuch  über  diesen  Gegenstand,
  und  zugleich  von  großer  Vollendung.  Dies  erhellt
auch  aus  der  Vergleichung  mit  folgenden  Schriften:  In  Dissert.
  chorogr.  Italiae  medii  acvi  Censurac  tres  cum  tribus

re#ponsis  Pro  Anon.  Mediclan.  Mediol.  1229.  4.  und  J.  .