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leitete  sie.  Sie  wuchsen  bloß  durch  sich  selbst  bis  zu  einer
so  furchtbaren  Kraft,  daß  allen  Berfaffungen  im  Ober-  Italien
und  allen  positiben  Rechten  des  damaligen  Zeitalters  ke
voͤllige  Zertruͤmmerung  drobte.  464
Ueber  die  Regeneration  der  Wifsenfaften  in  Itlien
  in  der  ersteren  Hälfte  des  zwölftein  Jahrhunderts,
  Universitäten,  Entstehungund,  Einrichtung,
Wirkungen  des.  Mmschen  Rechts  auf  Italien

u.  d.  m.  hat  man  noch  kein  vollsändiges,  kritischrauchbare"

Werk.  Viele  Materialien  enthält  m
Faltorini  do  arebigmpasio  —N*

23.  Die  neuen  Municipalitäten  rissen  alles  an  sich.
Die  Bischofe  verloren  gleichsam  im  Sturme  ihre  Regalien.
Der  größere  und  kleiners  Adel  maßte.  sich  #unteswerfen-  oder
als  Bürger  in  die  Stadt  hereinziehen.  uUnd  wollte  er  seine
Bauern  und  Leibeigene  noch  treu.  erhalten“  so  mußve  er
ihnen  große  Freiheiten.  schenken,  damit  sie  nicht  filtt.  mach
der  Stadt  liefen,  und,  vollen  Genuß.  der  Bürgerfreihelt  suchten.
  Auch  die  Rechte  des  Kaisers  wurden  eben  so  wenig
re  spectirt,  als  die  der  Bischefe-  und  des  Adels.  Selbst  des
Kaisers  Pfalzgraf  i  in  Italien,  ber!  dort  sein  bochster  Richter  ͤnt
Reservaten,  Commissarius  war,  sollte  sich  wie  ein  gemeinel
Vuͤrger  der  Communität  von  Pavia-  unterwersen.  Mailand,
  die  wohlhabendste  und  bevolkerteste  Stadt  in  der  Lom,
bardie,  war  bei  allen  diesen  Gaͤhrungen  und  Zugriffen  das
Haupt  und  Beispiel  aller  übrigen,  und  selbst  zu  do  in  erwachte
  endlich  der  Geist  der  Communität.  Die  Lehren
Arnolds  von  Brescia  hätten  weit  weniger  berfühzeiish
seyn  durfen  um  sogar  in  der  Residenz  des  Pabsts  allgemeinen
  Beifall  zu  finden.

Innerhalb  zwanzig  Jahren  schien  eine  ganz  andete  Wilt
in  Italien  geworden  zu  seyn,  und  ein  bochst  seltsames  Mbäs

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