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nomen  in  dem  gtoßen  Sturme  war,  daß  gerade  zu  eben
der  Zeit,  da,  die  hoͤheren  Staͤnde  ausgenommen,  alles  nach
Freiheit  und  Unabhängigkeit  strebte,  die  letzten  Spuren
  des  Wahlreichs  in  Italien  verschwanden.
Die  Italiäner  selbst  waren's,  die  den  letzten  Schein  vollends
  verschwinden  ließen.

Do  amplificata  Civĩtatum  Italicarum  dominatione  ac  potentia
in  Muratori  Antiqa.  D.  IV.  Dise.  XLVII.

UMemorie  spettantk  alla  storia,  al.  governo  ed  alla  descrizione
della  Città  e  della  Campatna  di  Milano,  ne'  secoli  bassi,
raccolte  e  esäminate  dal  Conte  G.  Giulini.  Milano.  I764.

edd.  9.  Voll.  4.  geht  bis  1311.  Ein  Werk  von  großer  Gelehrsamkeit
  und  ausgezeichnetem  Scharfsinn;  für  die  Aufkläárung
der  Geschichte  der  ganzen  Lombardei  fast  unentbehrlich.  In
einer  Fortsetzung  von  3  QV.  ist  dit  Geschichte  bis  1447  fortgefsfübrt;

  abet  ulcht  ganz  mit  gleichem  Reichthum  von  neuen
und  erläuterten  Nachrichten.
»  Einen  vortrefflichen  Auszug  der  Mailändischen  Geschichte  bis
*  lur  Entstehung  des  Herz  'gihums  enthält
P.  Ferri  storia  di  Milano.  T.  I.  Milano.  1283.  4.

23.  Unmdglich  konnte  aber  ein  Konig,  wie  Kais.  Frie—
derich  I.  war,  einer  solchen  Total=  Revolution.  ruhig  zuschauen.
  Wenn  er  auch  nicht  die  Rechte  des  Klerus  und
Adels  retten  konnte,  suchte  er  wenigstens  seine  Rechte  zu
schützen,  und  so  bald  er  Mailand,  als  das  Haupt,

11488  siegreich  gedemäthigt  hatte,  ließ  er  auf  den  Roncalischen
  Feldern  ein  Regulatif  allgemei  ner  Gru  ndsätze
sanctioniren,  was  Rechte  des  Königs  seyn  und  bleiben  sollten,
  so  sehr  auch  der  ganze  öfentliche  Zustand  sich  geändert
haben  möge.

24.  Bald  zeigte  si  ch  aber,  wie  hart  und  unmoͤglich  es  sey,  allgemeine

  Grundsaͤtze  aufstellen  und  behaupten  zu  wollen,  wo  sich
alle  Verhaͤltnisse  und  Rechte  bloß  durch  einzelne  oft  zufaͤllig  ge-