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Mönchsorden  noch  neue  Orden  und  Congregatio-=nen
  und  klerikalische  Institute  entstunden?  und  durch
welches  Wunder  langehin  gute  Regierungen  in  einem  Lande
sich  erhalten  können,  wo  keine  Stände  sind,  keine  Preßfreiheit
  statt  hat,  und  alles  allein  auf  dem  ungewissen  Spiele
der  Erziehung  und  der  persdnlichen  Eigenschaften  der  Fürsten
  steht?

Jos.  Riccii  Brixiani  rerum  I#alicarum  sui  temporis  narratio
nes  (1613  —  1053.)  Venet.  1655.  4.

43.  Wichtige  Veränderungen,  die  Ferdinand  II.,  in
sicherem  Zutrauen  auf  die  damalige  dictatorische  Macht  seines
  Hauses  in  Italien,  selbst  in  wichtigen  Punkten  des
Deutschitaliänischen  Staats-Rechts  machte.  Dem  Kostnitzer
  Frieden  zuwider  werden  die  Italiänischen
Rechtr-Sachen  nach  Wien  zum  Deutschen  Reichs,
Hofrath  gezogen.

1627  41.  Mantuanischer  Erbfolgekrieg,  nach  Richelieus
  Wunsch  geendigt;  der  Kaiser  muß  den  Herzog  Karl
1631  von  Nevers  mit  Mantua  und  Montferat  belehnen.

BRecueil  de  diverses  relations  des  Gucrres  d'lItalie,  des  anndes
1629,  1630  et  1631.  A  Bourg  en  Bressa.  1632.  4.

Della  Istoria  di  P.  G.  Capriata  Libri  dodici,  ne'  duali  si
contengono  tutti  i  movimenti  d’arme  successi  in  ltalia  dal
1613.  sino  al  1634.  Bologna.  1639.  4.  1

Delle  Cuerre  c  successi  d’Italia  descritti  dal  Caval.  Luca
Assarini.  T.  I.  nel  qduale  con  manierc  assai  diverse  d’alcun'
altri  historici  moderni  vengon  narrate  tutte  le  pin  notabili
cosc  avenute.  (Il613-  10630.)  Torino.  16005.  fol.

Della  historia  d’Italia  di  G.  Brusoni.  L.  XIVI.  (1625.—  1679.)
Torino.  1680.  fol.

Mantua  war  ehedem  wie  die  übrigen  Städte  in  der  Lombardei
eine  blühende  Municipalität,  in  der  sich  mehrere  edle  Geschlechter,

  die  zum  Theil  beträchtliche  Güter  in  der  Nähe  hatten,  um
die  Demagogenherrschaft  stritten.  Ludwig  von  Gonzaga