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von  ganz  Europa  wurde,  allgemein  fuͤhlbar  geschwaͤcht  worden
  war?

Fragmenta  historiae  Romanac  1327  -1354.  in  dialecto  Romana
vulgari.  (gewöhnlich  aber  unrichtig  unter  dem  Namen  von
Thom.  Fortefiocca  angeführt)  in  Murat.  Antiqdd.  Ital.  medii
acvi.  T.  III.  p.  247.  scqd.  Ein  sehr  merkwürdiges  originelles

bistorisches  Stück.

18.  Bald  gediehen  also  die  grossen  Baronen  zu  Rom
recht  furchtbar,  und  wilde  Factionen,  an  deren  Spitze  die
Colonna's  und  Savelli's  stunden,  bemächtigten  sich  fast  eroberungsweise
  der  ganzen  Regenten=  Autorität,  die  der  abwesende
  Pabst  preis  geben  mußte.  Bald  aber  stieg  auch
wieder  ihre  Gewalt  bis  zur  frechesten,  sorglosesten  Gewaltthat,
  die  Volksgefühle  wurden  muthwillig  gereizt,  ihr  eigener
  Partheihaß  machte  sie  selbst  das  Gemein-Interesse  ihres
Standes  so  vergessen,  daß  so  gar  ein  Mensch,  wie  Colg

13#  Rienzi  eine  demokratische  Revolution  ausführen  konnte.
Kein  Wunder,  daß  anfangs  auch  der  Pabst  den  Demolraten
mitspielte;  er  mußte  erst  die  Erfahrung  machen,  wie  wenig
man  es  in  seiner  Gewalt  habe,  Werkzeuge  dieser  Art  bloß
als  Werkzeuge  zu  brauchen,  Der  Cardinal-Legat  Giles
Albornoz,  ein  Mann  von  hoher  Weisheit  und  Muth,  verschaffte
  endlich  bei  dem  Untergange  der  wilden  Demobkratie

kdem  Pabst  wieder  seine  vorige  Herrschaft.
du  Cerccau  Conjuration  de  Nic.  Gabrini,  dit  de  Rienzi.  Paris.
  1733.  12.
de  Boispreaux  histoiro  de  Nicol.  Rienzy.  Paris,  1243.  12.

1346.  9.  Jun.  kaufte  Clemens  VI.  Avignon  für  80,  doo.  Gg.
von  der  Kön.  Johanna  I.  von  Neapel  als  Gräfinn  von  Provence,
  und  weil  Kais.  Karl  IV.  als  König  von  Burgund  alle
seine  Rethte  dem  Pabst  uͤberließ,  so  erhielr  letzterer  das  kleine
Land  als  Souverain.  Schon  1273.  war  Vengissin  dem
Pabst  als  Lehen  beimgefallen.  «