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annahm.  Er  bleibt  aber  in  der  Schlacht  (1265.  26.  Febr.)
gegen  Karln  von  Anjou,  den  der  Pabst  zum  Besitz  des
Reichs  eingeladen.  Die  Neapolitaner,  über  Karls  strenge
Regierung  mißvergnügt,  rufen  den  jungen  Conrad  aus
Deutschland  herbei.  Seine  Niederlage  bei  Aquila,  23.  Aug.
1268.  Stirbt  20.  Okt.  1260.  auf  dem  Blutgerüste  zu
Neapel.

Zur  Geschichte  Friederichs  II.  (I.)  gehört  ausser  den  Briefen
von  Pietro  della  Vigne,  wovon  Iselins  Ausgabe  die
beste  ist;  und  ausser  dem,  was  sich  von  Friederichs  und  Manfreds
  und  Conrads  und  Conradins  Schreiben  in  Baluz.  lisc.
T.  I.  findet,  besonders

Nic.  de  Jamsilla  bistoria  de  rebus  gestis  Friderici  II.  Imp.  et
flliorum  ejus  Conradi  et  Manfrodi  ab  a.  1210  —98.  in  Carusül
  bibl.  hist.  Sicil.  T.  I.  P.  II.  und  Murat.  scr.  rer.  Ital.
T.  VIII.

Geschichte  Kais.  Friederichs  II.  Süllichau,  1790.  8.  Zwar  keine
Geschichte  von  Neapel  während  der  Regierung  dieses  Kbnigs,
aber  eine  vortreffliche  Geschichte  dieses  Königs-12655.

  13  Mannsstamm  des  Hauses  Anjon.  Sicilien

/s43  wird  durch  die  blutige  Vesper  von  den  Ländern  dies-G

  seits  des  Pharus,  wo  jetzt  Neapel  die  Ressidenz
geworden,  auf  langehin  getrennt.

Die  Aragonesen,  die  neuen  Herren  der  Insel,  erkennen
keine  päbstliche  Lehens-Herrlichkeit  mehr,  weil  sie  durch  Re,
volution  Herren  des  Landes  geworden;  aber  zwischen  Neapel
  und  dem  Pabst  wird  der  Lehens-Nerus  noch  fester,  denn

1264  Karl  bekannte,  daß  er  Neapel  bloß  aus  Gnade  und
Großmuth  des  Pabsis  erhalten  habe.  Er  verpflichtete
sich  auch  zu  jährlicher  Entrichtung  eines  Census  von  8000
Unzen  Goldes,  und  je  alle  drei  Jahre  wollte  er  dem  Pabst,
als  wahren  Herrn  seines  Reichs  einen  weißen  Zelter  nach
Rom  schicken.  Den  Neapolitanern  waͤre  es  zur  Erhaltung
und  Behauptung  einer  ausgebreiteteren  National,  Freiheit  viel