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Herzog  Henrich  II.  von  Guise  war,  leicht  bis  zur
Unabhängigkeit  haͤtte  führen  können;  sondern  die  weltlichen
Baronen  und  noch  mehr  die  geistlichen  Herren  waren's,  die
den  völligen  Ruin  des  Landes  verursachten.  Kein  Amortisations-Gesetz
  steuerte  dem  Wachsthum  ihrer  Besitzungen,
und  sowohl  in  Neapel  als  in  Sicilien  gehdrten  nach  und
nach  wohl  zwei  Drittheile  des  ganzen  Grundeigenthums  zur
od  ten  Hand.

11  Mas  Anicllo  overo  discorsi  narrativi  della  Sollevazione
di  Napoli.  dal  G.  Tontoli.  Nap.  1048.  4.

Belatione  delle  rivolutioni  popolari  successe  nel  dislretto  e
regno  di  Napoli  (1647.)  raccolta  dal  Liponari.  Padoua,
1648.  8.

Giraffi  rivoluzioni  di  Napoli,  1648.  8.

Haph.  de  Turri  L.  VI.  dissidentis,  desciscentis,  receptacquco
Neapolis,  1651.  4.

de  Tarsia  tumultos  de  la  Civdad  y  regno  de  Napoles  (1°47.)
En  Leon  de  Francia.  1670.  4.

Agost.  Nicolaio  vero  narrazione  giornale  dell'  ultime  rivoluzioni
  del  regno  di  Napoli.  Amsterdamo,  1660.  8.

Histoire  des  revolutions  de  la  ville,  et  du  royaume  de  Naples
par  le  Comte  de  Modene.  P.  I-III.  Paris,  1668.  8.

21.  Bei  dem  Aussterben  des  Oesterreichspanischen  Mannsstamms
  wird  Neapel  und  Sicilien  wie  ein  Erbschaftstück
behandelt,  über  das  Karl  II.  ohne  die  Stände  zu  fragen,
eben  so  willkührlich  verordnete,  als  nachher  England  und
Frankreich  bei  dem  Utrechter  Frieden  und  zur  Zeit  der  Quadruple-
  Allianz  thaten.  Im  Utrechter  Frieden  werden  nach
dem  Plane  der  Engländer,  die  das  Cntstehen  einer  großen
Handels-Macht  hier  zu  fürchten  schienen,  Nrapel  und
Sicilien  getrennt;  ersteres  fällt  an  Oesterreich,  letzteres  an
Sardinien.  Bald  aber  vereinigt  wieder  Karl  VI.  beide
Reiche,  und  Savoyen  muß  nach  der  Vorschrift  der  Qugdruple-Allianz
  Sieilien  gegen  Sardinien  umtauschen.