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wenn  Friederich  1.  und  sein  Sohn  Henrich  VI.  mehr  als
bloße  Eroberungs-Mane  gehabt  hätten.

6.  Kriege  mit  den  Pisanern  mebr  als  zweihundert
  Jahre  lang.  Es  ward  nicht  eher  Friede,  bis  die  Genueser
  die  Insel  Elba  erobert,  und  den  Scehafen  von  Pisa
ganz  zu  Grunde  gerichtet  hatten.  Eine  der  Ver=  1200
anlassungen  dieser  Kricge  war  der  Besitz  von  Corsica  und
Lon  Sardinien,  vorzüglich  laber  galts  der  Herrschaft  im
Westen  des  Mittel-Meers.

7.  Während  dem  fieng  auch  der  noch  blutigere  Krieg  an
mit  Venedig,  der  sich  nach  vielfachen  Abwechselungen  von
Sühnen  und  Fehden  endlich  erst  1382  so  endigte,  daß  die
Genueser  vorerst  nicht  mehr  Lust  hatten  denselben  zu  erneuern.

Hier  galts  der  Herrschaft  im  Osten  des  Mittel-Meers,
denn  den  wesilichen  Theil  desselben  ließen  die  Venctianer  den
Genuesern  allein,  aber  die  Herrschaft  im  Westen  war  wenig
werth,  wenn  nicht  zugleich  der  Besitz  des  Levante-Handels
hinzukam.  Diesen  Besitz  suchten  sich  die  Genueser  durch
eben  dieselben  Mittel  zu  sichern,  wie  die  Penctianer.  Sie
schloßen  im  Orient  Tractate  mit  Glaubigen  und  Unglaubigen,
  um  beim  Einkaufen  oder  Ausführen  der  Landesproducte
  begünstigt  zu  seyn.  Sie  bedangen  sich  den  ausschlie-ZLenden
  Besitz  bequemer  Stapelorte,  und  den  ungehinderten
Genuß  ihrer  eigenen  Magisirate  und  Gesetze,  wo  sie  eine
Colonie  oder  einen  Hauptsiapel  anzulegen  gut  fanden.

Ge.  Stellae  Annales  Cenuenses  ab  a.  1298.  ad  finem  a.  1409.
per  Jo.  Stellam  continual:  usque  ad  a.  1435.  in  Murat.  Scr.
rer.  Hal.  T.  XVII.

8.  Die  wichtigste  Epoche  ihrer  Handels  Geschichte  aber
war  die  Erneurung  des  Griechischbyzantinischen
Reichs.  Sie  bildeten  seit  dieser  Zeit  in  Galata,  der  Ver=  1201

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