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1421  -  36.  war  Her  z.  Philipp  Maria  von  Mailand  —  Herr
von  Genug.

12.  Fast  ists  unbegreiflich,  wie  unter  solchen  Stuͤrmen  ein
Institut  der  Art  entstehen  und  unerschuͤttert  bleiben  konnte,
1407  als  die  S.  Georgen-Bank  war,  wie  also  in  einem  hoͤchst
zerrütteten  Staat  ein  zweiter  zahlreicher  Staat  völlig  ruhig
sich  erhielt,  der  den  Leidenschaften  fast  noch  reizendere  Gegenstände,
  als  der  erstere  darbot.  Nie  aber  hat  doch  irgend
eine  Faction  es  gewagt,  sich  hier  zu  vergreifen,  und  oft  schie
nen  die  Bürger  höchst  gleichgültig  zuzusehen,  ob  die  Fregosi
oder  Adorni,  die  Fieschi  oder  Spinola  der  ganzen  Staatsgewalt
  sich  bemeisterten,  wenn  nur  die  siegende  Parthie  die
Constitution  der  Georgen-Bank  beschwur  und  unverletzt  erhielt.
*  13.  Türkische  Eroberung  von  Constantinopel  und
1453  Zerstdrung  der  Genuesischen  Etablissementsauch
1474  in  der  Krimm.  Seitdem  war  der  Levante-Handel  der
Genueser  unwicderherstellbar  verloren.  Bei  der  fortdaurenden
inneren  Anarchie  war  weder  an  Ersatz  dieses  Verlusts  noch

an  Wiederberstellung  des  verlorenen  zu  denken.

1458—64.  hatren  sich  die  Genueser  unter  Französische  Sonverainetät
  begehen,  um  gegen  den  König  von  Aragon  und  Sieilien
Schutz  ju  baben.

1464—  1528.  gehbrte  Genug  fast  ununterbrochen  zu  Mailand,  also
auch  einen  großen  Theil  dieser  Zeit  mit  Mailand  zu  Frankreich.
14.  Während  der  Kriege  Karls  V.  und  Kön.  Franzens  I.

wechselte,  der  Dominat  der  Franzbsischen  und  Spanischen
Parthie,  bis  endlich  Andreas  Doria  sein  Vaterland  von
aller  fremden  Herrschaft  frei  machte,  und  eine  bleibende
15328  Staats-Organisation  eingeführt  wurde.
Barth.  Senarcgae  Comment.  de  rebus  Genuensibus,  1488-1574

in  Murat.  Scr.  rer.  Ital.  Tom.  XXIV.
Car.  Sigonii  de  vita  et  rebus  gestis  Andr.  Doriac  L.  II.  in

Coll.  Opp.  Sigon.  T.  III.