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Savdoyen,
Piemont  und  Sardinien.

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Alles,  was  vor

Sem.  Guichenon  bistoire  genealogiduc  de  la  royalc  Maison
de  Savoye  T.  I.  II.  Lyon.  1660.  fol.  über  die  Savopische
und  Piemontesische  Geschichte  geschrieben  worden,  ist  voll  Fabeln
  und  unbedeutend,  und  Guichenon  ist  noch  gegenwärtig
das  Hauptwerk;  nicht  so  wohl  um  des  Dertes  willen,  der  im
ersten  Dheil  enthalten  ist,  als  wegen  der  Urkunden,  die  sich
im  zweiten  Theil  finden.  Leider  vermißt  man  aber  auch  unter
diesen  Urkunden  sehr  viele,  die  unstreitig  zur  Grundlage  der
Savoyisch-Piemontesischen  Geschichte  gebören,  und  weir  der
größere  Theil  derselben  besteht  bloß  aus  Testamenten  der  Grasen
  und  Herzoge  oder  in  frommen  Schenkungen  derselben.

Noch  hat  aber  meines  Wissens  niemand  einen  brauchbaren

Entwurf  der  Savopisch-Piemontesischen  Geschichte  geschrieben,
worinn  die  Urkunden  von  Guichenon  und  was  sich  sonst  in
neueren  Französischen  und  Deutschen  diplomatischen  Werken  findet,
  ordentlich  genutzt  und  zur  leichteren  Uebersicht  zusammengestellt
  wären.  Denn  Th.  Blanc  abregé  de  Thistoire  de  la
royale  maison  de  Savoye.  T.  I.  III.  Lyon.  1668.  sed.  12.
verdient  nicht  als  ein  Werk  angesehen  zu  werden,  das  diesen
Mangel  ersetze.
Die  klteste  Genealogie  des  Hauses  ist  durch  die  Bemühungen
des  Grafen  von  Nangone  so  weit  aufgeklärt,  daß  man  auch  nur
nach  den  Haupt-Resultaten,  die  Herr  von  Koch  bekannt  gemacht
  hat,  von  der  Richtigkeit  seiner  Zusammenstellungen  sicher
urtheilen  kann.

1.  Abstammung  des  Hauses  Savoyen  von  den  Grafen
von  Walbek,  Destendenten  des  Sächsischen  Wittekind.  Graf