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izz  burs  bei.  seinem  Absterben  besessen.  Man  konnte
Eri  seit  seiner  Zeit  sagen,  daß  das  ganze  schöne  Waatland  den
Grafen  von  Savoyen  gehbre,  denn  sie  hatten  die  trefflichsten,
  zusammenhängenden  Besitzungen  an  der  Ostseite  des
Jura-Gebürges  gläcklich  vereinigt.  3
7.  Nur  jenseits  der  Alpen  erneuerte  sich  der  Kampf  mit
den  Municipaliräten  von  Turin  und  Asti.  Doch  mußte  auch
hier  endlich  den  Grafen  der  Sieg  werden.  Denn  es  liegt
große  Kraft  in  einem  solchen  Familien,  Geist,  als  der  des
Savoyischen  Hauses  war,  und  zum  Glück  konnte  nie  irgend
eine  Gährung  oder  Revolution  mit  einemmal  ihrem  ganzen
Lande  sich  mittheilen,  denn  die  Natur  selbst  hatte  zwischen
den  Besitzungen  im  Burgundischen  und  denen  im  Italiänischen
  Reich  eine  große  Scheidung  gemacht.  Nie  war  auch
in  diesem  Hause  ein  gefährlicher  Erbfolge  Streit  entstanden;
nie  war  die  Hauptmasse  der  Länder  vielfach  getheilt  worden,
1285  und  nur  nach  dem  Tode  des  Gr.  Philipp  stifteten  die
Bruders-Soͤhne  desselben  zwei  regierende  Linien,  die  ungefaͤhr
80  Jahre  lang  neben  einander  bestunden.  Amadäus  der
128  Große,  Gemahl  der  Erbinn  von  Beauge  und  Bres-*se,
  erhielt  die  Savoyische  Hauptlinie.  Graf  Thomas
stiftete  die  Linie  von  Piemont,  die  auch  auf  eine  kurze  Zeit
Achaia  und  Morea“  in  ihrem  Titel  hatte;  schon  sein  Enkel
aber  trat  wieder  (1363.)  Piemont  an  Savoyen  ab.
8.  Der  Enkel  des  Gr.  Amadäus  des  Gr.,  Graf  Amadäus
  der  Grüne  verordnet  endlich  in  seinem  Testament
Untheilbarkeit  der  Lande  und  Vererbung  dersel-1383
  ben  nach  Erstgeburts-Recht.  Zwei  Grundgesetze  des
Ien.  Hauses,  die  bald  noch  durch  nachherige  Testamente  (1330.
6.  Dec.  1470.  10.  Dec.)  auf  das  genaueste  bestimmt  und  auf
das  feierlichste  sanctionirt  wurden.  Sein  Sohn  Graf  Ama—