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24.  Gleichfoͤrmiger  Fortgang  des  Handels  und  der  Fa—
briken,  denn  auch  Franz  1.  war  wie  sein  Vater,  persoͤnlich  dabei
  interessirt.  Er  trieb  nicht  nur  Großhandel  Tund  nahm  bei
ausländischen  und  einheimischen  Handels=  oder  Pachtcompagnien
  als  Mitinteressent  Antheil,  sondern  suchte  auch  in  seinem
Lande,  selbst  bei  Artikeln,  die  zu  den  ersten  Lebensbedürfnissen
  gehörten,  den  Gewinn  des  Detail-Verkaufs.  So  lang
der  ganze  Handel  des  Landes  recht  hoch  blühend  war,  und
also  auch  seine  Quote  des  jährlichen  Gewinns  gewöhrlich
sehr  beträchtlich  wurde,  empfand  das  Land  wenig  Duuck.
Wie  aber  Spanien  und  Portugal,  woher  Toscana  seinen
auptgewinn  zog,  durch  die  rastlose  Feindseligkeiten  der  Engländer
  und  Holländer  zu  Grunde  gerichtet  wurden,  und  der
Großherzog  noch  immer  seinen  alten  Gewinn  suchte,  da  ward
sein  Kaufmannsgeist  eine  große  Landplage.  Er  wurde  zu
geizig,  auch  nur  die  schöne  Anlage  von  Livorno  zu  vollenden.


1  580.

Stato  antico  c  moderno  overo  origine  di  Livorno  dalla  suas
fondazione  sino  all’  anno  1647,  giä  dato  in  luce  da  Nic.
Magri  al  presente  fornito  da  Agost.  Santelli.  T.  I.  II.  Firenze.
  1771.  4

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1887.  25.  Sein  Bruder  und  Nachfolger  Ferdinand  I.  gab

700  zwar  die  Keämerei  auf,  aber  die  Banquiers=  Geschäfte  und
den  Großhandel  ließ  er  fortführen.  Er  gewann  große  Summen
  durch  den  Kornhandel,  und  vielleicht  noch  größere  durch
den  Contrebande-Handel,  den  er  unter  dem  Namen  Englischer
und  Holländischer  Kaufleute  nach  America  trieb.  Bei  Englischen
  und  Holländischen  Capereien  gegen  die  Spanier  war  eroft
Mitinteressent,  und  verdiente  sich  daneben  wieder  viel  als
Frachtfahrer  Spanischer  Waaren.