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der  Sieger  Natolien,  nachdem  er  die  vertriebenen  Türkischen
Emirs  wieder  eingesetzt  hatte.  Es  war  ihm  uͤberhaupt  nicht
darum  zu  thun,  das  Land  selbst  zu  behalten,  denn,  wie  gleich

darauf  Baiazet  starb,  bestätigte  er  auch  den  Soͤhnen  des.  1403
selben  den  Besitz  von  Natolien  und  der  Europäischosmanischen  M#

Movinzen.  .
10.  Zehnjährige  Angrchie  und  Kriege  unrer  Bajazets

Söbnen,  bis  endlich  der  vierte  Sohn  Muhämmed  I.  all#te
Prätendenten  unterjochte,  und  sowohl  die  Seldschjukischen

Emirs  als  den  Fürsten  der  Wallachei  aufs  neue  ganz  unterwürfig
  machte.  Was  hätten  nicht  dam  als  die  Christlicheuropäischen
  Mächte  ausrichten  können!  Allein  dem  schismatischen
  byzantinischen  Kaiser  wollte  niemand  beistehen,  und
man  war  der  süssen,  sicheren  Hoffnung,  daß  sich  die  Osmanischen
  Sultane  und  Prätendenten  unter  einander  selbst  aufreiben
  würden.  Denn  die  Christlicheuropäischen  Mächte  schloßen
  nach  ihrem  eigenen  Beispiel;  auch  kamen  doch  selbst  noch

unter  Murad  II.  Betrüger  zum  Vorschein,  die  Söhne  von  /421.

Bajazet  seyn  wollten!

20.  Ueberdies  schien  die  Osmanische  Macht  sich  brechen
zu  müssen,  wenn  sie  nur  erst  Ungern  selbst,  und  nicht  bloß
die  vorliegenden  kleineren  Staaten  traf.  Je  mehr  sie  auch
künftighin  den  Gränzen  von  Deutschland  sich  näherte,  je  mehr
sie  ein  Land  traf,  wo  viele  Städte  sich  befanden,  und  manche

Belagerungen,  wie  die  von  Belgrad,  ausgeführt  werden  1139

mußten,  und  die  Befestigung  der  Städte  selbst  nicht  nach  dem
alten  Angriffs=  System,  sondern  so  eingerichtet  war,  wie  sie
lepn  mußte,  wenn  der  Feind  viel  grobes  Geschüz  brauchte,
desto  mehr  schienen  endlich  Vertheidigung  und  Angriff  cinander
  gleich  zu  werden.

21.  Zum  Gläck  waren  auch  Johann  Hunpyad  und  113