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Menge  nach  Ungarn  gezogen,  und  die  Stephan  selbst  immer
zahlreicher  aufnahm.  Man  haßte  die  christliche  Religion  um
der  Deutschen  willen,  und  die  Deutschen  auch  um  der  neuen
Religion  willen,  die,  wie  Stephan  wollte,  von  allen  Magyaren
  angenommen  werden  sollte.  Es  kam  auch  gleich  im  ersten

998  Jahre  seiner  Regierung  bis  zur  Insurrection.  Je  mehr  er
aber  hier  erfuhr,  wie  viel  ihm  zum  Siege  die  treue  Tapferkeit
der  Deutschen  genuͤtzt  habe,  je  entschlossener  blieb  er  bei  seinem
Plane.  «

Chartuitii  descriptio  vitac  S.  Stephani.  In  Collect.  Schwandtner.
  T.  I1.

Ge.  Pray  Annales  regum  IIungariac  ab  a.  C.  997.  ad  a.  1564.  deducti.
  T.  L—  WV.,  Vindob.  1764  —  70.  fol.  Ein  großer  Reichthum
  trefflich  gesammelter  Materialien.

10.  Hierarchie,  wie  sie  in  Ungarn  eingerichtet  wurde;  das
ganze  Land  wurde  in  zehn  Bisthümer  getheilt,  und  der  Erzbischof
  sollte  zu  Gran  residiren;  Benedictiner-Mönche  mußten
  vorerst  die  besten  Gehülfen  der  Bischöfe  seyn,  bis  die

looo  Parochial,  Einrichtung  ganz  zu  Stande  kam.  Verbindung
mit  Rom,  woher  auch  Stephan  den  Königsnamen  und  eine
Königskrone  und  päbstliche  Legatenrechte  erhielt.

Steph.  Katona  historia  critica  Regum  Hangarisc  stirpis  Arpadianac.
  T.  [—VI.  Pestini  1770  secdd.  8.  Ein  Werk,  durch
durch  das  große  Berichtigungen  in  die  Geschichte  dieser  Periode
gekommen  sind.  «

F.  A.  Kollar  historia  diplomatica  juris  patronatus  Regum  Hungariac.
  Viennac  1702.  4.  "

F.  A.  Kollar  de  originibus  et  usu  perpeluo  potestatis  lezislatoriac
  circa  sacra  regum  Hungariac.  Viennac  1764.  nicht

ganz  frei  von  Partheilichkeit  für  den  Hof  und  gegen  die  Rechte
der  Nation.

Ge.  Pray  specimen  hierarchiace  IIungaricnc  complectens  scriem
chronologicam  Archiepiscoporum  ct  Episcoporum  Hlungariae