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Koͤnig  Henrich  IV.  konnte  seine  Praͤtensionen  nicht  behaupten.

16.  Streit  zwischen  Salomo,  dem  Sohne  K,  Andreas  J.  und
Geisa,  dem  Sohne  K.  Bela  J.,  zuletzt  so  verglichen,  daß  Sa-1
  emo  Koͤnig  bleibt,  und  Geisa  ein  Drittheil  des  Landes  als
Dux  zu  regieren  erhält.  Endlich  aber  brach  doch  wieder  der
alte  Haß  in  Krieg  aus,  und  Geisa  blieb,  nach  einer  gro-*
  ßen  Schlacht,  die  er  gewonnen,  allein  Herr  des  Reichs.
Wie  er  sich  mit  seinem  Gegner  Salomo  ordentlich  zu  ver-107
  gleichen  suchte,  starb  er,  und  die  Großen  der  Nation,  die
weder  das  Reich  getheilt,  noch  den  alten  Koͤnig  wieder  eingesetzt
  wissen  wollten,  wählten  Geisa's  Bruder  Ladislausl.
1087  Sein  Gegner  Salomo  starb  endlich,  wie  er  verdient  hatte,
den  Tod  des  Avanturiers.
1077  -  95.  König  Ladislaus  I.
logs  —  1114.  König  Colomann,  Ladislaus  l.  Sohn.
Go.  Pray  diss.  historico-criticac  de  Sanctis  Salomone  Rege  ct
Emerico  Duce  Iungariae.  Poson.  1774.  4.
Ge.Pray  diss.  bistorico-  critica  de  S.  Ladislao  Rege.  Posonii
1274.  4.  Was  Ant.  Ganozke  (Vindob.  1775.)  dagegen  geschrieben,
  hat  Pray  selbst  in  seiner  Diatribe  (Posonii  1777.  4.)  und
Cornides  in  seiner  IIlustratio  gencalogica  regum  ungariac,
dui  Scc.  Kl.  regnaverc.  Poson.  1778.  4.  hinlänglich  widerlegt.
17.  Vereinigung  von  Croatien  mit  Ungarn.
loos  Erst  wählten  nur  die  Slaven,  die  im  dortigen  Lande  wohnten,
  und  vielleicht  als  Gebirg=  Bewohner  Hrowaten  hießen,
einen  Arpadischen  Prinzen  zu  ihrem  König;  bald  folgte  aber
eine  wirkliche  Union.
Endlich  wird  aber  auch  ganz  Dalmatien  mit  Unrios
  garn  vereinigt,  und  der  ganze  nordöstliche  Theil  der
Küste  des  Adriatischen  Meeres  gehörte  zum  großen  Reiche
der  Magyaren.  Ein  Gläck  für  die  Venetianer,  daß  die