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20.  Von  Geisa  II.  an  bis  auf  seinen  Enkel  Kön.  Andreas

  II.  war  ein  Wechsel  der  Regierungen  und  eine  Un=  zosgewißheit

  der  Thronfolgen,  bei  der  weder  Ausbildung  der
Verfassung  noch  irgend  elnige  Festigkeit  des  ganzen  Natienal-Zustandes
  statt  haben  mochte.  Innerhalb  44  Jahren  sieben
  Könige!  Und  was  das  Unglück  voll  machte;  der  Byzantinische
  Kaiser  und  der  Herzog  von  Oesterreich  nahmen
an  allen  Unruhen  der  Prätendenten  Antheil.

1161-62.  Ladislkaus  II.  Bruder  Geisas  II.  Gegen  König  Stephan
  III.  Gelsas  II.  Sohn.

1162.  Stephan  IV.  Bruder  Geisas  II.  Ihn  vertreibt  sein
Neveu  Stephan  III.

11763  73.  Stephan  III.
11!73  96.  Bela  III.  jüngerer  Sohm  Geisas  II.
1106-  1204.  Emerich,  Belas  III.  Sohn.
1204  1205.  Ladislaus  III.  Emerichs  Sohn.
1295  35.  Andreas  II.  der  Hierosolymitaner,  Emerichs  Bruder.
M.  Sim.  de  Heza,  Presb.  Hungari  Scriptoris  Sec.  XIII.  Chronicon
  Ilungaricum.  Ed.  Alex.  Horanyi.  Budac.  1281.  8.  geht
bis  auf  Ladislaus  III.
al.  Endlich  erhält  die  National.  Freibeit,  die  unter
  solchen  Stürmen  und  Abwechselungen  ganz  zu  Grunde
zu  gehen  drohte,  in  einer  General-Urkunde,  die  Kön.
Andreas  II.  aussiellen  mußte,  ihre  erste  vertragartige
  schriftliche  Firirung.  Was  aber  damals  eine  Nation
  mit  ihrem  König  ordentlich  abgeschlossen  zu  haben  meinte,
  da  dachte  sie  sich  das  Paciscenten-Recht  so  ganz  gleich,
daß  sie  selbst  auch  die  Widersetzlichkeit  gegen  den  Koͤnig,  wenn
er  der  neuen  Urkunde  zuwider  handeln  würde,  zu  ihrem  Recht
rechnen  wollte.  Hier  rückte  man  also  diese  Clausel  selbst  noch
in  die  Urkunde  ein.
22.  Es  ward  kraft  dieser  Urkunde  eine  National-Freiheit,
  wie  sie  ein  Volk  suchen  muß,  das  sich  gerade  in  der

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