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venüen  zufrieden  seyn,  und  so  wurde  denn  auch  mit  Recht,
selbst  im  großen  National=  Privilegium  fuͤr  die  Erhaltung
derselben  geflissentlich  gesorgt.  ·

23.  Vielleicht  haͤtte  sich  auch  unter  Bela  IV.,  deml235.
Sohne  Andreas  II.,  das  Reich  endlich  erholen  können,  da79
doch  den  drückendsten  National-Klagen  geholfen  zu  seyn
schien;  allein  nun  brach  ein  Unglück  ein,  das  keine  Klugheit
des  Königs  und  keine  Macht  des  Reichs  ganz  abzuwenden
vermocht  hätten.  Der  Mongolische  Chan  Batu  dringt
mit  einem  ungeheuren  Schwarm  von  Roth-Rußland
  her  in  Ungarn  ein.  Die  von  den  Ungarn  mißhan=  1241
delten  Cumaner  vereinigen  sich  mit  den  Mongolen,  Bela  lei,  Von.

März

det  am  Sajofluß  eine  große  Niederlage,  und  vergebens  hoffte
er  auf  Oesterreichische  Hülfe.  Er  versteckte  sich  endlich  vor
dem  Feinde,  in  Dalmatien.  Nach  anderthalb  Jahren  aber
äog  endlich  der  Schwarm  wieder  ab,  weil  die  Nachricht  gekommen,
  daß  der  Groß-Chan  Octai  todt  sey,  und  Gajuk,
einer  der  Chefs  dieser  Expedition,  ihm  als  Groß.Chan  folgen
wollte.  Allein  das  schöne  Land  war  unterdeß  sasi  zur  wahren
  Eindde  geworden,  und  was  der  Feind  übrig  gelassen  oder
was  von  Flächtlingen  zurück  kam,  schien  vollends  der  Hunger
  aufzureiben.  Auch  die  Ungarsche  Geschichte  fühlte  den
Verlust  tief,  den  sie  damals  erlitten.

Rogerii,  Varad.  Capit.  Canonici  historia  super  destructione

regni  Hungariae  per  Tartaros  facta  in  Collect.  Schwandiner.

T.  I.  p.  202.  sed.  .

24.  Palingenesie  des  Reichs,  vorzuͤglich  durch  Italiaͤni—
sche  und  Deutsche  Colonisten,  denen  Ungarn  die  Entstehung
mehrerer  Staͤdte  und  die  bessere  Benutzung  seiner  Bergwerke
verdankt.  Auch  milderte  sich  seitdem  der  Zustand  vieler
Leibeigenen  fast  bis  zur  Freiheit,  denn  man  war  froh,  nur