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Politik  scheint  ihn  zum  Vortheil  des  neuen  Gemahls  ver-1442
  glichen  zu  haben.  Elisabeths  Tod.  König  Wladislav
D  regiert  allein.

13.  Ein  natuͤrlicher  Sohn  Sigismunds,  Johann  von

Hunyad,  zeichnet  sich  im  Türkenkriege  als  Feldherr  aus,
und  als  muthvoller  Krieger.  Allein  trotz  seinem  Rath  bricht
der  König  den  Szegediner  Frieden,  und  der  Himmel  scheint

7444  die  Treulosigkeit  bei  Varna  zu  strafen.  Der  König  selbst
bleibt  in  der  Schlacht.
Phil.  Callimachi  L.  III.  de  rebus  ab  Uladislao  R.  Hung.  et  Polon.

gestis.  Aug.  Vind.  1519.  4.

14.  Johann  von  Hunyad,  Woiwode  von  Siebenbürgen
und  Generalvicar  des  Reichs,  führt  nach  erhaltenem  ständischen
  Auftrag  und  Vorschrift  sechs  Jahre  lang  die  Reichs-Administration,
  bis  der  junge  Ladislaus,  dessen  Erziehung
  Kaiser  Friederich  III.  sich  nicht  nehmen  lassen  wollte,

1453  endlich  selbst  nach  Ungarn  kam,  und  die  Regierung
  antrat.

15.  So  lange  der  alte,  wohlgepräöfte  deld  lebte,  blieb
die  Reichs-Administration  gesetzmäßig,  und  der  Krieg  gegen
die  Türken  gieng  höchst  glücklich;  sie  vermochten  nichts  gegen

7456  Belgrad.  Aber  sobald  Hunyad  todt  war,  wurde  der  ver-Aug.
  worfene  Wollüsiling  Graf  Ulrich  von  Cilley  General-Statthalter
  des  Reichs;  und  ob  ihn  schon  gleich  im  ersten  Vierteljahr
  seiner  Statthalterschaft  die  Rache  des  ältesten  Sohnes
von  Hunyad  trifft,  so  entstehen  doch  die  heftigsten  Bewegungen
  seiner  und  der  Hunyadischen  Parthie  gegen  einander-1457
  Gleich  bei  dem  ersten  Ausbruche  derselben  stirbt  König
Nä.  Ladis  laus.  Acht  Monate  vor  seinem  Tode  hatte  er  den
16.  aͤltesten  Sohn  Hunpads  enthaupten  lassen,  und
Mr.  der  jungere  Sohn  Matthias  harrte  mit  den  angesehensten