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bot,  und  der  Palatin  Stephan  Bathory  sorgte  dafuͤr,  daß
sie  ihm  blieb.

2.  Voll  Verzweiflung  allürt  sich  Johann  von  Zapolya
mit  Suleimann,  und  der  schlaue  Hieron.  Laski  bringt  ei—
nen  Tractat  zu  Stande,  der  für  Zapolya  hoͤchst  vor-  1529
theilhaft  lautete.  Suleimann  wollte  ihn  mit  seiner  ganzenßFibr.
Macht  in  Ungarn  als  Koͤnig  einsetzen,  und  verlangte  nichts
als  treue  Allianz.  Auch  fehlte  es  dem  Muselmann  nicht  am
redlichen  Entschlusse,  Wort  zu  halten.  Aber  manche  Dinge,
unter  denen  doch  Ungarn  schrecklich  litt,  rechnete  Suleimann
nicht  zum  Worthalten,  und  keine  Allianz  kann  fest  bleiben,
wenn  ein  so  schändlicher  Mensch,  als  der  Türkische  Gesandte
in  Buda  Ludwig  Gritti  war,  zwischen  den  alliirten  Königen
den  Mittelsmann  macht.  Wie  gerne  hätte  sich  nicht  Zapolva
  gleich  im  ersten  Jahre  seiner  türkischen  Allianz  mit  Ferdinand
  verglichen,  wenn  irgend  ein  Vergleich  möglich  gewesen

  wäre,  so  lang  der  rachgierige  Palatin  Stephan  Bathory
lebte!

Laskys  Gesandtschafts-Machrichten  f.  in  Belii  Appar.  ad  histor.
Hlungar.  Dec.  I.  Mon.  II.

Jo.  ermegh  historia  rerum  gestarum  inter  Ferdinandum  et
Joannem.

C.  Urs.  Veli  L.  X.  de  bello  Pannonico.  Vindob.  1762.  4.  von
Ferdinands  Parthie.

3.  So  bald  also  dieser  todt  war,  näherren  und  verei.  1535
nigten  sich  die  Parthien.  Kraft  des  vollen  Vergleichs,  1538
der  endlich  geschlossen  wurde,  behielt  Zapolya  den  Königs-Febr.3
titel,  und  blieb,  so  lang  er  lebte,  im  Besitze  von  halb  Ungarn
und  ganz  Siebenbürgen;  nach  seinem  Tode  aber  sollte  alles
an  Ferdinand  fallen.  Doch  treulose  Rathgeber  vberleiteten  den
sterbenden  Zapolya,  daß  er  seinen  eilftägigen  Sohn  Jo.  15½
Sigismund  seiner  Faction  zum  Konig  empfahl,  und  die  Tri-  Zul.