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Das  Studiren  der  Ungarn  auf  Deutschen  Universitaͤten
und  die  Deutschen  Truppen,,die  aus  Gelegenheit  des  Türkenkriegs

  in  großer  Menge  nach  Ungarn  kamen,  gaben  oft  wohl

die  nächsie  Veranlassung.  So  weit  Deutsche  Sprache  in  Ungarn
  gieng,  so  weit  drangen  ohncdieß,  auch  von  keinem  andern
  Hälfsmittel  gelritet,  die  neuen  Meinungen  von  selbst  ein;
nur  wirkte  leider  eben  deswegen  „weil  diese  Sprache  das
Haupt-Vehikel  war,  auch  dieser  sonst  so  wohlthätige  Idcen=Wechsel
  nicht  auf  die  volle  Mosse,  der  Nation.  Zwar  sah  wohl
die  alte  Parthie,  daß  sie  nothwendig  durch  neue  Kirchtn=  und
Schul-Anstalten  ihre  Eristeuz  schützen  müsse,  und  man  rief,
um  dem  armen,  Kande  zu  helfen,  Jesuiten  von  Wien  herbei.
  Leider  aber  fast  alles,  was  diese  thaten  und  jene  wirkten,
  war  so  allein  nur  zur  Erhaltung  und  Ausbreitung  ihrer
Parthie,  daß  dadurch  die  allgemeine  National-Cultur  fast
mehr  verzögertsals  besördext  wurde.  Der  Sccten-Geist  riß  ein,
die  schènsie  Cultur  zurde  oft  durch  den  Geber  verdächtig,  von
dem  sie  herkam,  und  kein  betrachilicher  Schriftsteller  der  alten
oder  neuen  Parthie  schrieb  Magyarisch.

IIistoria  diplomatica  de  statu  religionis  Evang.  in  Uungaria.
1710.  sol.  Das  Hauptwerk  in  dieser-  Materie.
(P.  under)  bistoria  ecelesiae  reformatae  in  Hungaria  et
Trans  lvania.  Ed.  F.  A.  Lampc.  Traj.  ad  Bhen.  1228.  4.
7.  Schon  im  vierten  Jahr  des  geschlossinen  schsjährigen
Waffenstillstands  neuer  -  Krieg,  der  aber  bald
wieder  durch  einen  heuen  achtährigene  Stillstand  geendigt  wird.
Nicht  lange  nachber  schloß  auch  Füsst.  Joh.  Sigiemund  von
Siebenbrgen  einen  Vergleich  mit.  Wimilian,  daß  nach  seinem
  unbeerhten.  Tode  die  Siehenbürgischen.  Stände  berechtigt
seyn  sollten,  sich  selbst  eiuen  Woiwoden  zu.  wählen.  nur  müßte

der  nevgewählt  dem  Kbnige  von  Ungasn  T  Treue  und.  „Hehor=1567



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