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sam  bloß  die  Aufforderung,  daß  man  auf  bessere  Bearbeilung
der  Polnischen  Geschichte  aufmerksam  sehn  möchte.

IIistoria  Polona  a  Lecho  ad  Augusti  II.  mortem.  Lips.  120.
8.  Gedani.  1750.  8.  Die  Geschichte  bis  1555.  wird  bloß  ganz
kurz  darinn  behandelt,  doch  gieht  er  manche  nützliche  Winke.

Jus  publicum  regni  Poloniac.  T.  I.  II.  Ed.  IIda  corr.  ct  auctior.
  Gedani.  1766.  8.

IIistoire  gendrale  de  Pologne  par  M.  le  Chev.  de  Solignac
(in  Diensten  des  Kön.  Stanislaus  Leszinski).  Amst.  1751.
5  Vol.  12.  in  der  Deutschen!  Uebers.  bis  auf  neuere  Zeiten
fortgesetzt  von  C.  Fr.  Pauli.  Halle  1264.  J.  scheint  am  häufig-=sten
  gebraucht  zu  werden.

Abrégeè  chronologique  de  Tbhistoire  de  Pologne.  Varsovie.
1763.  8.

D.  E.  Wagners  Geschichte  von  Polen  in  der  Guthrie=Grapischen

  Weltgeschichte  XIV.  Bd.  J.  Abtheil.  enthält  eine
Menge  von  Begebenbeiten,  so  daß  man  fast  mehr  Auswahl,
Drdnung  und  lichtere  Disposition  wünschen  möchte.  In  der  II.
Abtheil.,  die  1776.  erschien,  findet  sich  die  Geschichte  von  Litthauen,
  Preußen  und  Liefland,  und  in  der  III.  Abth.,  die  1277.
ans  Licht  trat,  die  Geschichte  von  Ostpreußen  und  Curland.

Das  neueste  Werk  ist  die  Geschichte  von  Adam  Naruszewicz,
Cpadjutor  von  Smolensk,  die  fast  allgemein  großes  Lob  erhielt.
Ich  kenne  dieselbe  aber  bloß  aus  Recensionen,  denn  meines
Wissens  ist  die  versprochene  Deutsche  und  Französische  Uebersetzung!
  noch!l  nicht  erschienen.  Der  Verf.  fieng  absichtlich  seine
Geschichte  mit  dem  zweiten  Band  an,  und  dieser  begreift  die
Geschichte  von  962  bis  logo.,  der  dritte  geht  bis  1177.  Neue
Hülfsmittel,  ausser  den  bekannten,  die  jeder  nutzen  kann,'  hat
der  Verf.  nicht  gehabt.

1.  Verbreitung  des  großen  Slavischen  National-Stamms
von  Ragusa  an  hinauf  nach  Norden,  bis  an  die  Küsten  des
Eismeers,  und  von  der  Elbe  an  bis  nach  dem  Frtisch  hin.
Es-ist  seltsam,  fragen  zu  wollen,  wenn  und  woher  ein  Volk
eingewandert  sey,  das  einen  solchen  Platz  auf  Erden  einnimmt,
  denn  weder  Geschichte  noch  sichere  Tradition  reicht  in