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Acta  Socictat.  Jablonovianae  de  Slavis,  Venedis,  Antis,  Vilzis
et  Sorabis  seq.  Lips.  1273.  4.  «  v

"4.  Von  diesem  Piast  soll  der  bis  1370.  blühende  Polnische
  Koͤnigsstamm  herkommen,  und  noch  laͤnger  sollen  seine
Nachkommen  in  Schlesien  geherrscht  haben.  Auch  ists  Sitte
geworden,  Eingeborne,  ie  zu  Koͤnigen  des  Landes  gewaͤhlt
werden,  Piasten  zu  nennen.

I.  Per.  Seit  Einführung  der  Christlichen  Religion  bis
zum  Aussterben  des  sogenannten  Miastischen  Mannsstamms.
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90%  bis  1370.

I.  Eifer  der  deutschen  Könige  des  zehnten  Jahrhunderts,
den  Christianismus  auch  jenstits  der  Elbe  und  bis  an  die
Weichsel  auszubreiten.  Mjesko,  den  der  Deutsche  Chronist  064.
Ditmar  von  Merseburg,  einen  Herzog  der  Polenier  992
neunt,  war  der  erste  der  Slavischen  Fürsten  im  Lande  zwischen
  der  Wartha  und  Weichsel,  der  sich  taufen  ließ.  Kein
Wunder,  daß  er  zugleich  Vasall  des  Deutschen  Königs  wurde.

2.  Doch  so  schwer  sich  hier  der  Christianismus  hielt,  so
schwer  hielt  sich  auch  Deutsche  Oberherrschaft.  Kaum  konnte
sich  Letztere  in  den  näherliegenden  Ländern  diesseits  der  Oder
behaupten,  wie  viel  weniger  in  den  entfernteren  an  der  Weichsel.
  Fast  zwei  Jahrhunderte  hindurch  war  zwischen  Deutschland
  und  dem  an  der  Weichsel  entstehenden  oder  entstandenen
großen  Slavischen  Fürstenthum  ein  so  steter  Wechsel  der
Verhältnisse,  daß  sich  die  Bande  weder  recht  feste  zuziehen,
noch  auflösen  zu  können  schlenen.  Oft  mochte  es  schwer  seyn,
zu  sagen,  von  welchem  Lande  eigentlich  der  Herzog  der  Polenier
  seinen  Tribut  an  den  Deutschen  König  entrichte.  Ob