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Vaters  gemaͤß,  der  älteren  Tochter  werden  zu  müssen,  die
an  den  Böhmisch-Lurenburgischen  Prinzen  Sigismund  verlobt
1332  war.  Gleich  aber  nach  des  Vaters  Tod  traf  es  doch  die
11.  .  .  .
Spt.  juͤngere  Tochter  Hedwig,  und  nach  vier  höchst  sturmvollen
Juhren  wurde  dieser  ihre  Vermählung  mit  dem  Großherzog
1336  Jagello  von  Litthauen  entschieden,  der  in  der  Taufe,  zu
14.  „
geb#,welcher  er  sich  dankbar  begqguemte,  den  Namen  Uladislas
  annahm.
J.  A.  Zaluski  speeimen  historiae  Poloniac  eriticae  constans
animadversionibus  in  historiam  Ludovicl  Polon.  et  llung.
Regis  ab  Aug  Holudzki  descriptam,  duibus  .  ..  narratio  de
violenta  statuum  reip.  confoeceratione,  vulgo  Rokosz  ad
Gliniany,  a.  1361.  26.  Ang.  ducdecim  Pracerum  Polonorum
decapitatione  soluta,  indissolubilibus  argumentis  rekellitur.

Warsaviac,  1733.  4.  Der  Verf.  hat  Recht;  aber  108  O.  Seiten
  voll  schreiben  über  einen  so  schnell  zu  entscheidenden  Punct!

II.  Per.  Regierung  der  Jagellonischen  Familie.
1386  bis  1572.

1.  Litthauens  Unionmit  Polen.  Die  Nationen,
die  hier  unter  einem  König  vereinigt  wurden,  waren  Halbbrüder,
  denn  der  Lettische  Stamm,  zu  dem  die  Litthauer  gehörten,
  war  kein  Urstamm,  wie  Finnen  oder  Germaner  oder
etwa  auch  Slaven  sind;  er  war  ein  —  halbwilder,  fast  unkenntlich
  gewordener  Zweig,  den  der  Slavische  Volksstamm
getrieben.

Man  hatte  aber  von  Letten  und  Litthauern  bis  in  den
Anfang  des  eilften  Jahrhunderts  fast  wenig  oder  nichts  gehörk,
  und  erst  wie  in  Rußland  unter  den  Nachfolgern  Wladimirs
  des  Großen  gefährliche  einheimische  Unruhen  entstanden,
  war  es  ihnen  allmählig  gelungen,  ein  selbstherrschendes