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Alb.  Wisuck  Kojalowicz  historia  Lithuana.  P.  I.  Gedani.  1650.
P.  II.  Antw.  1669.  4.  Der  Verf.  übers.  den  Theil  der  Chronik
  von  Strokowski  C(Königsb.  1582.  Fol.),  der  Litthauen
betraf,  ins  Lateinische,  und  ließ  das  übrige  hinweg,  was  Polnische,
  Russische,  Preußische  und  Libländische  Geschichte  betraf.
Strykowski's  Chronik  hat  sich  äufserst  selten  gemacht.  Der  Verf.
lebte  zur  Zeit  Kön.  Sigismund  August,  soll  aber  eine  Menge
Hülfsmittel  bei  Verfertigung  seiner  Chronik  benutzt  haben.

1386.  2.  Kön.  Wladislav  Jagello.  Die  vereinigte  Macht
1434  von  Polen  und  Litthauen,  die,  so  lose  sie  auch  vorerst  noch
unter  diesem  Koͤnig  in  ihrem  Inneren  vereinigt  war,  gegen
jeden  auswaͤrtigen  Feind  nun  als  eine  Macht  wirken  konn—
te,  schien  endlich  dem  rastlosen  Unternehmungsgeist  der  Deutschen
  Ordens-  Ritter  gewachsen  zu  seyn,  die  allein  unter  allen
Nachbarn  der  furchtbarste  Feind  von  Polei  waren.  Denn
von  Rußland  her  hatte  in  dieser  Zeit  das  Reich  nichts  zu
fuͤrchten,  und  von  seinem  Nachbar  im  Süden  gewann  es
noch,  denn  Sigismunds  Regierung  in  Ungarn  war  unruhig,
matt  und  kraftlos.  Doch  hielten  sich  die  Deutschen  Ritter
lange  Zeit  auch  gegen  die  vẽreinigte  M  acht  beider  Länder,  und
erst  unter  Jagello's  Sohn  und  Nachfolger  kam  ein  sogenann-1335
  ter  ewiger  Friede  zu  S  Stände.  «"
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dieses  seines  aͤltesten  Sohnes  Wladislavs  III.  zu  bewirken,
bestätigt  er  nicht  nur  der  Nation  alle  ihre  bisherige  Rechte,
140  sondern  ertheilt  ihr  auch  neue  Privilegien.  Nicht
Mä.  allein  die  Taren-Immnnität,  sondern=  tauch  die  persönliche
Sichetheit  und  Freiheit-  erhielt,  wenigstenb  in!  Beziehung  auf
den  Adel,  ihre  bestimmte  volle  Versicherung.  Alle  geistlichen
und  weltlichen  Würden  sollten  mit  allen  ihren  Rechten  und
Einkünften  in  ihrer  bisherigen  Integrität  bleiben,  und  kein
Anderer,  als  ein  Edelmann  und  ein  Eingeborner  des  Laudes,
  wo  die  Würde  vacant  geworden,  sollte  sie  erhal-