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Stanisl.  Lubienski  Episcopi  Plocensis  opera  posthuma,  historica,
  historico-politica,  varüque  discursus,  Epistolae  et  aliduot
  orationes.  Edita  ab  Erccutoribus  Testamenti.  Antverp.
  1643.  tol.

F.  Piasecli,  Episcopi  Premisliensis,  chronica  gestorum  in  Europa,
  Pracsertim  in  Polonia  singularium  (bis  1648.)  Cracov.
1645.  fol.

1602  7.  Schon  die  seltsame  Vereinigung  der  Reiche
Schweden  und  Polen  unter  einem  Koͤnig,  die  er  zum
Mißvergnuͤgen  beider  Nationen  zu  behaupten  suchte,  machte
ihn  eben  so  unfähig  zum  Koͤnige  von  Polen,  als  zum  König

1604  in  Schweden.  Bald  verlor  er  auch  letzteres  Reich,
und  der  Verlust  desselben  hatte  nothwendig  eine  Rückwirkung
auf  selne  Autorität  in  Polen,  die  gerade  bei  ihm  bis  zu  ihren
  ädussersten  Folgen  sich  entwickeln  mußte.

1605  8.  So  bald  auch,  Zamoisky  todt  war,  entstund  General-Conföderation

  und  Insurrection  (Rokosz)  fast  des

ganzen  Adels  gegen  den  König.  Beinahe  zwei  Jahre  lang
dauerte  der  Sturm,  bis  endlich  die  Chefs  gewonnen  wurden,
der  König  die  Rechte  des  Wahlreichs  neu  bestätigte,  und
manche  der  drückendsten  Beschwerden  abzustellen  schien.  Die

1655,  Vermählung  des  Königs  mit  einer  zweiten  Oesterreichischen

Miinzessin  war  mehr  Vorwand,  als  wirkliche  Ursache  der  In
surrection  gewesen;  ihm  wurde  mit  Recht  vorgeworfen,  daß
er  überhaupt  die  pacta  conventa  nicht  halre.

Aless.  Cilli  historta  delle  sollevationi  notabili  seguito  in  Pollonia
  gl’anni  1606-  150.  Pistoja.  1627.  4.

0.  König  Sigismunds  Theilnehmung  an  den  Pseudodemitrischen
  Unruhen  in  Rußland.  Hätte  sich  sein  Prinz  Wladislav
  entschließen  können,  die  Griechische  Religion  anzunehmen,
  so  wäre  vielleicht  noch  trotz  aller  übrigen  Fehler  der
Man  gelungen,  ihn  auf  den  Russischen  Thron  zu  bringen.

1607

1610