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den  die  Republik  noch  1655.  vor  dem  Ausbruch  des  Kriegs
besessen,  und  die  Lehens-  Verbindung,  in  der  der  Herzog  von
Preußen  gestanden,  war  schon  drei  Jahre  vorher  durch  den

1653  Welauer  Vertrag  aufgehoben  worden.  Nur  wenn  das

Spt.  Herzogthum,  nach  Aussterben  des  Brandenburgischen  Churstamms,
  an  die  Markgrafen  in  Franken  falle,  sollte  das  alte
Lehensverhaͤltniß  neu  gültig  werden,  und  jetzt  trug  der  Churfürsi
  bloß  die  Pommernschen  Districte  Lauenburg  und  Bütow
zu  Lehen,  die  ihm  von  Polen,  um  mehrere  Hülfe  zu  erhalten,
eingeräumt  worden.  «

Acta  Pacis  Olivensis  inedita.  T.  I.  II.  ed.  J.  G.  Bochmio.
Vratisl.  1763.  4.  eine  sehr  wichtige  Sammilung  von  Diarien
der  Gesandtschaften  und  andern  Schriften.

18.  Nach  diesem  mit  Schweden  geschlossenen  Frieden
hätte  der  Krieg  gegen  die  Russen  glücklich  gehen  können
denn  Kräfte  und  Taktik  waren  hier  ziemlich  gleich,  aber  der

1661  König  verlor  alle  Liebe  und  Zutrauen,  denn  er  wollte  den
Prinzen  von  Enghien  noch  bei  seinen  Lebcezeiten  zu  seinem
Nachfolger  wählen  lassen.  Am  muthvollesten  widersetzte  sich

1664  der  Kronmarsch.  Lubomirski.  Es  kam  zwischen  ihm  und  dem

10.5  König  endlich  zum  Krieg;  bei  Schließung  des  Friedens

Jul.  aber  mußte  dieser  versprechen,  die  Wahlsache  ruhen  zu  lassen.

1067  10.  Dreizehnjähriger  Waffenstillständ  mit

Im.  Rußland  zu  Andrussow  geschlofsen.  Der  Zaar  behielt
  Smolensk,  Severien  und.  Eschernichow,  auch  die  Ukraine
jenseits  des  Duprs,  und  Kiew  auf  zwei  Jahre.  Das  Polnische
  Livland  und  ein  Paar  der  besetzten  Palali  uate  mußte  er
zuruͤckgeben.

1508s  20:  Nach  dem  Tode  seiner  Gemahlinn  hatte  der
Koͤnig  keinen  Grund  weiter,  König  zu  bleiben,  und  noch  vor
Erdffnung  des  Wahltags  verließ  er  Polen  mit  einer  Pension