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schloß,  war  ruhmvoll  genug,  denn  zwei  Drittheile  der  Ukraine
blieben  für  Polen  gewonnen.

25.  Doch  den  Hauptruhm  seines  Namens  machte
der  glorreiche  Entsatz  von  Wien,  und  jede  nachfol-(6##
gende  Campagne  gegen  die  Türken  verminderte  nur  seinen
  Ruhm.  Man  hatte  zu  viel  von  der  Fortsetzung  des
Türkenkrieges  erwartet,  weil  man  sich  nach  dem  Entsatz  von
Wien  zu  jeder  Erwartung  berechtigt  glaubte,  und  von  der
Vereinigung  der  drei  Mächte  Oesterreich,  Rusland  und  Polen
  alles  hoffen  zu  können  meinte.  Aber  wie  sehr  Mangel
an  Truppen  und  Geld  und  Proviant  den  besten  Unternehmungen
  des  tapfern  Johann  Sobiesky  nachtheilig  seyn  mösse,
und  wie  wenig  sich  Podolien  erobern  lasse,  wenn  man  nicht
Caminiek  habe,  und  wie  sich  Caminiek  ohne  einen  großen
Vorrath  von  Artillerie  nicht  erobern  lasse,  und  wie  viel  durch
heimliche  Künsie  der  Neider  zernichtet  werden  könne,  das  alles
  hatte  man  nicht  genug  in  Berechnung  genommen.

Er  starb  verhaßt,  weil  seine  Familie  durch  ihn  sehr  reich  1600
geworden,  und  fast  auch  verachtet,  weil  man  dem  Kriegehelden
  den  Fehler  nicht  verzeihen  konnte,  daß  er  sich  durch  seine
Gemahlinn  regieren  ließ.  Sie  war  ja  überdies  nur  die  Tochter
  eines  Französischen  Marquis.

26.  Bei  der  neuen  Königswahl  kämpften  bloß  zwei
Hauptparthien  mit  einander,  die  Franzbsische,  oder  die
des  Prinzen  von  Conty,  und  die  Sächsische,  die  Flemmings
  Schwager,  der  Castellan  von  Culm,  für  den  katholischgewordenen:
  Churf.  Friederich  August  von  Sachsen
gebildet  hatte.  Ein  sehr  kritischer  Umstand  war,  daß,  wie
der  Französische  Gesandte  sein  Geld  alles  schon  ausgegeben,
Flemming  doch  noch  fortzahlen  konnte,  und  daß  der  Franz5-kischgesinnte
  Primas  den  Moment  versäumt  hatte,  gleich  die
Spittlers  sämmtl.  Werke  IV.  Bd.  20

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Jun.