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Wahl  vorzunehmen,  wie  so  eben  die  meisten  der  Landboten
und  des  Adels  das  Franzoͤsische  Geld  empfangen  hatten.
(502  Doch  wählte  jede  Parthie  ihren  König,  und  wie
Jun.  Prinz  Conty  mit  einer  kleinen  Französischen  Flotte  auf  der
Danziger  Rhede  ankam,  war  seine  Parthie  noch  stark  genug,
um  einen  langdaurenden  Kampf  mit  August  zu  beginnen.
Allein  dem  Prinzen  fehlte  Muth  und  Verstand  und  was
über  alles  gieng,  baares  Geld.  Die  Sächsische  Parthie  wuchs
also  täglich,  und  auch  der  Cardinal  Primas  würdef  ilicht  so
lange  gezaudert  haben,  sich  zu  unterwerfen,  wenn  er  bei
Schätzung  der  Kleinodien,  die  er  sich  statt  der  Baarschaft
bedungen,  mit  seinen  Käufern  hätte  einig  werden  können.
Unter  den  neuen  Bedingungen  in  den  pactis  conventis
war  eine  der  merkwürdigsten,  daß  der  König  weder  für  sich
selbst  noch  durch  andere,  Güter  für  sein  Haus  erwerben

könne.

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IIistoire  de  la  scission  arrivée  en  Pologne  le  17.  Juin  1697.
au  sujet  de  l'election  d'un  Roi.  par  M.  de  la  Bizardiere.
Paris.  1700.  12.
1699  27.  Carlowiczer  Friede.  Polen  räumt  alle  Fe-WorV
  stungen  in  der  Moldau,  die  Pforte  tritt  Caminiek  ab,  und
alle  Ansprüche  auf  Podolien  und  die  Ukraine.
16.  28.  Pacifications-Reichstag.  Der  Koͤnig  muß
Jun.  versprechen,  inuerhalb  vierzehn  Tagen  nach  geendigtem  Convent
  durchaus  alle  fremde  Truppen  aus  dem  Reich  zu  schaffen,
  oder  dem  Polnischen  Adel  zu  erlauben,  gegen  die  Sächsischen
  Truppen,  die  da  waren,  aufzusitzen,  und  ausser
1200  Mann  Leibwache  sollte  der  König  keine  eigene  Soldaten
  haben.
17000  20.  Schwedischer  Krieg  von  Kön.  August  muth-7/9
  willig  angesangen.  Der  Form  nach  war  es  kein  Krieg  zwi-