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schen  Polen  und  Schweden.  Auch  wollte  der  siegreiche  Karl.
XII.  keine  Provinzen  von  Polen  abreißen,  noch  irgend  auf
Kosten  von  Litthauen  oder  Polen  sich  vergrößern,  sondern
er  betrieb  mit  wilder  Leidenschaft  allein  nur  das  Project,
seinen  Gegner  zu  entthronen.  Darnach  maß  er  also  auch
sein  Völkerrecht  ab,  und  im  ganzen  war  doch  wohl  sein
Völkerrecht  nicht  schlechter,  als  das  seiner  Gegner.

Histoire  de  Pologne  sous  le  regne  d'’Auguste  II.  par  Parthena).
  à  la  llayc.  1233.  4  Voll.  8.  Deutsch  mit  Anm.  des
Uebers.  Mietau.  1771.  2  B.  3.

Histoire  d'Auguste  II.  Roimde  Polo  ne  par  Mr.  D.  L.  M.“  ½#

T.  I-IV.  Lond.  1239.  8.

3o.  Endlich  vereinigte  sich  zwar,  lauf  den  Conventen
zu  Sendomir  und  Thorn  und  vermittelst  des  großen  Raths  2702
zu  Marienburg,  der  größte  Theil  von  Kleinpolen,  Großpo-  #.
len  und  Litthauen,  zur  Vertheidigung  des  Reichs  gegen  die
Schweden,  aber  Karl  XII.  fand  wenigstens  in  den  Woiwodschaften
  Posen  und  Kalisch  Anhänger  genug,  um  seine  Projecte
  mit  einem  gewissen  Schein  Rechtens  zu  betreiben.  Die  1704
ueue  Wahl  fiel  auf  den  Woiwoden  von  Posen  Stanis-  Jul.
laus  Lescinsky,  weil  er  allein  dem  launenvollen  König
von  Schweden  recht  wohl  gefiel.  «

31.  Altranstädter  Friede.)  August  muß  auf  die  1706
Polnische  Krone  auf  ewig  Verzicht  thun,  und  seinen  Gegner  en.
als  König  anerkennen.  Nur  den  Namen  Kdnig  durfte  er
noch  beibehalten.

In  Polen  selbst  aber  war  noch  so  lange  nicht  alles  für
Stanislaus  Lescinsky  gewonnen,  so  lange  noch  seine  Ge,
genparthie  in  vielen  Gegenden  unter  Russischem  Schutze  sich
sicher  wußte.  Ob  dieser  Schutz  wirksam  bleiben  könne,

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