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mußte  Karls  Krieg  gegen  Peter  entscheiden,  und  dies  ward
*  auch  durch  die  Schlacht  bei  Pultava  voͤllig  entschieden.
*  32.  August  erklärt  den  Altranstädter  Frieden  für  unz.
  gültig,  und  geht  ohne  eine  weitere  neue  Wahl  als  Kbnig
nach  Polen  zurück.  Sein  Alliirter  der  Czaar  Peter  wird
aber  dem  Reich  bald  eben  so  beschwerlich,  als  vorher  sein
Feind  Karl  XII.,  und  die  Polen  wollten  die  Nothwendigkeit
nicht  begreifen,  warum  den  neuesien  Versprechungen  ihres
Königs  zuwider,  Sächsische  Truppen  noch  immer  im  Reiche
715  blieben.  Es  kam  endlich  wirklich  zum  Kriege  zwischen  den
16%  Polen  und  Sachsen,  und  August  mußte  in  dem  Ver,
Juli.  gleich,  der  den  Krieg  beendigte,  noch  einmal  heilig
versprechen,  innerhalb  25  Tagen  alle  Sachsische  Truppen
aus  Polen  zu  ziehen.
Diarium  congressuum,  oecasionc  confocderationis  nuperrimae

Lublini  ct  Varsaviac  haobitorum  una  cum  tractatu  inler

Sacr.  Reg.  Maj.  et  confocderatos  Status  Polon.  d.  3.  Nov.

1716.  concluso.  (Lat.  und  Poln.)  I7517.  4.

5  33.  Friede  mit  Schweden,  erst  als  Waffenstill-An.

  stand  geschlossen,  und  zwoͤlf  Jahre  nachher  voͤllig  bestätigt.
  Der  Olivische  Friede  blieb,  denn  eigentlich  war  kein
ordentlicher  Friedensschluß  zwischen  Polen  und  Schweden
nothwendig,  weil  der  Form  nach  kein  Krieg  zwischen  beiden
Reichen  gewesen  war.  «

34.  Ob  Polen  oder  Sachsen  unter  dieser  Regierung  und
durch  die  Vereinigung  beider  Laͤnder  unter  einem  Herrn,
mehr  vetloren  habe,  ist  wohl  schwer  zu  entscheiden.  Der
Schaden,  der  Sachsen  traf,  lag  vielleicht  nur  offener  vor
„Augen,  als  das  Uebel,  das  Volen  litt.  «

Waͤhrend  einer  36jaͤhrigen  Regierung  der  schoͤnsten  Zei-