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legenheiten,  die  sich  in  den  Staats-Deliberationen  umtrieben.
Aber  eben  deswegen  stieg  auch  sein  Ton,  wie  er  Widerstand
fand,  und  er  sah  mit  großen  Freuden,  daß  ihm  nicht  leicht
irgend  eine  andere  Sache  einen  so  zahlreichen  und  fest  verei-56%
  nigten  Anhang  verschaffen  könne,  als  diese.  Bald  foderte
Foalsso“  die  Russische  Monarchinn  nicht  bloß  eine
gesetzmäßige  gesicherte  Toleranz  für  die  Dissidenten,
  sondern  völlige  Gleichheit  derselben  mit  der
katholischen  Parthie.

Neueste  Geschichte  der  Dissidenten  in  Polen  in  C.  W.  F.  Walts
neuester  Religionsgesch.  IV.  Th.  und  VII.  Th.  bertcntia  eine
Menge  Irrthümer,  die  in  der  Zusammensteltung  dieser  Geschicte
gewöhnlich  sind.

45.  Wilder  Triumph  der  Gegenfaction;  alles  wird

*l*  abgeschla  gen.  Die  Dissidenten  schließen  also  auf  Russi=Nov.

  sche  Veranlassung  eine  Conföderation,  um  als  ein  vereinigtes
Corps  ihre  fast  verlorene  Sache  besser  vertheidigen  zu  koͤn—
nen.  Dies  erlaubten  auch  die  Gesetze.  Zugleich  aber  vereinigten
  sich,  vom  Russischen  Gesandten  maͤchtig  ermuntert,
auch  andere  Partheien  in  Polen  und  Litthauen,  und  weil
man,  in  Rußland  selbst,  mit  vielen  der  nuͤtzlichsten  Eutwürfen
  des  Koͤnigs  hoͤchst  unzufrieden  war,  der  Thron  des  Koͤ—
nigs  zwar  nicht  eigentlich  umgestürzt,  aber  doch  wa#  kend  erhalten
  werden  sollte,  so  ließ  es  der  Russische  Gesandte  an
Versicherungen  nicht  fehlen,  daß  unter  dem  Schutze  seiner
Monarchinn  die  Freiheiten  des  Reichs  besser  bestimmt,  und
gegen  alle  Angriffe,  die  man  von  der  Parthie  des  Königs
zu  fürchten  habe,  gesichert  werden  sollten.

So  heterogen  nun  auch  die  Zwecke  der  Dissidentischen
Confoderation  und  dieses  Vereins  der  politischmiß  vergnügten
waren,  so  schmolz  doch  Repnin  alles  in  eine  General-Confbderation
  zusammen,  um  an  der  Spitze  einer  recht  scheinbar