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ter  war.  Die  Kunst,  einen  historischen  Charakter  auszufassen,
scheint  Voltaire  überhaupt  nicht  gehabt  zu  haben.

Eclaircissemens  sur  plusieurs  faits  arrivès  sous  le  regne  de
Pierre  le  grand,  tirés  des  Papiers  du  C.  de  Bassewitz  in
Büschings  Magaz.  IX.  Th.

Tagebuch  Perers  des  Großen  vom  Jahr  löos.  bis  zum  Nystädtlschen
  Friedensschluß.  Aus  dem  Russischen  übers.  von  H.  L.  C.
Bacmeister,  I—III.  Band.  Riga,  1276.  8.  Der  dritte  Band  enthält
  bloh  Beilagen.  Zum  kesen  ist  das  Buch  gar  nicht,  aber
oft  zur  Berichtigung  einzelner  Puncte  in  der  Geschichte,  denn
rastlos  thätige  Männer,  wie  Peter  war,  führen  keine  Tagbacher,
  die  zur  Lectüre  dienen  können..

J.  von  Stählin  Driginal-Anekdoten  von  Peter  dem  Großen.  Leipz.
1785.  8  beglaubigt,  so  gut  sich  nur  immer  Anekdoten  beglaubigen
  lassen.

Basville  Precis  historique  sur  la  vie  et  les  exploits  de  Fr.  le
Fort.  Ed.  II.  Lausanne.  1786.  8.

I.  Geschichte  der  eigenen  Bildung  Peters  des  Großzen.
Leforts  Umgang  hat  er  wohl  fünfzehn  Jahre  lang  genossen,
und  so  wahr  es  seyn  mag,  daß  dieser  Genfer  ihm  viel  vorerzählt
  und  manche  große  Projecte  in  ihm  aufgeregt  habe,  so
unstreitig  ist  wohl  auch,  daß  ein  Kopf  dieser  Art  überall  früh
oder  spät  seinen  Lefort  gefunden  haben  würde.

Der  junge  Zaar  Peter  war  ein  ausserordentlicher  Mensch,
von  einer  Schnellkraft,  die  nie  gelähmt  werden  zu  können
schien,  und  von  einem  Wahrheitssinn,  den  kein  religiöses  oder
politisches,  Vorurtheil  täuschen  konnte.  Sein  Ehrgeiz,  so
gränzenlos  er  war,  verleitete  ihn  nie  zur  Eitelkeit,  seine  Wißbegierde
  nie  zur  bloßen  Neugier,  sein  großer  Monarchie-Plan
nie  zur  kahlen  Habsucht  des  Eroberers,  und  so  rastlos  tbätig
er  war,  so  standhaft  war  er  auch  in  allen  seinen  Entwürfen.
So  blieb  er  vom  ersten  Anfange  seiner  Bildung  an  bis  an  sei-