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und  Manufatcturen  befdrdert,  und  was  sonst  der  großen
Regentenarbeit  mehr  war,  dies  alles  läuft  so  als  ein  Gewebe
  durch  seine  ganze  Regierung  hindurch,  daß  keine  bestimmten
  Epochen  anzugeben  sind.

14.  Große  kirchliche  Reformen.  Nach  dem  To  1700
de  des  Patriarchen  Adrian  ließ  Peter  die  Stelle  erle-en
digt,  und  weil  er  es  nicht  wagen  wollte,  sie  sogleich  ganz  ein-  )
zuziehen,  ließ  er  sie  über  zwan  zig  Jahre  lang  durch  einen
Verweser  oder  Erarchen  verwalten.  Endlich  erschien  die
heiligste  dirigirende  Synode;  ein  hohes-  landesherrli-  *
ches  Collegium,  dem  Peter  seine  Instruction  vorschrieb,  und  Febr.
dessen  erster  Vicepräsident  der  weise  Erzbischof  Theophanes
war.  Ictzt  erst  war  der  Monarch  auch  wirklich  Herr  der
Kirche  seines  Reichs,  und  nun  ersi  erfolgte  auch  ungehindert
die  Reformation  der  Mönche.

(Schlösers)  neuberändertes  Rußland.  Beilagen.  1.  Lh.  Riga,

1769.  8.

15.  Geschichte  seines  einzigen  Sohnes,  des  unglücklichen
Alerei  Petrowitsch,  der  endlich  in  seinem  28sten  Jahr  1718

20.
auf  Befehl  des  Vaters  enthauptet  wurde.  Jun.

Peters  Ukase,  die  Thronfolge  betreffend.  Es  1424
sollte  in  des  regierenden  Landesherrn  Willkühr  stehen,  diegeör.
Succession  zuzuwenden,  wem  er  wolle.  Mit  Todesstrafe  und
Kirchenbann  mochte  es  Peter  durchsetzen,  daß  die  ganze  Nation
  die  Befolgung  dieser  Ukase  beschwur:  aber  wie  konnte
er,  den  angestammten  Rechten  der  Romanovischen  Deseendenten
  zuwider,  bloß  nach  seiner  Willkuͤhr  so  verordnen?

A.  L.  Schlözers  historische  Untersuchung  über  Rußlands  Reichs-Grundgesetze.
  Gotha,  I777.  8