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allem,  was  Kirchen-  Sachen  betraf,  dem  Landeherrn.  gar
nicht  unterworfen  waren.  Odhnedies  rechnete  man  auch  zu
Kirchen,  Sachen  Schulen  und  Druckerei.
rurseg  der  Stände  des  Herzogthumbs  Preuzen,  darauf  das
**d*2  sundierte  und  bis  jetzo  beruhen.  Die  Deoise  auf  dem

SLitet  des  Werks  heißt  Turpo  est  bomiül  pracsertim  nobili
ignovare  jus,  in  quo  ipse  natus  sit.  Brunsbergas,  1016.  fol.

5.  uUnter  Albrechts  Sohi  und  Nachfolger,  Herz.  Alb-—
recht:  Friederich,  mußte  die  Aristokratie  noch  maͤchtigerls
werden.  Er  war  minderjähig  bei  dem  Tode  seines  Vaters,
und  stund  unter  der  Votmündschaft  bon  #  pier  Oberräthen,
also“  von“  vier  Preußischen  Edelleuten,  und  kaum  war  er
volliührig,  so  wurde  #r  blödsinnig.  Der  Hofprediger  und.
det  Bischof  von  Samland  hatten  zu  einer  Medicin  gerathen,
die  den  gäsunden  Jüngling  zu  Grunde  richtere.  .

*  Poleh  übertrug  endlich  zum  großen  Unwillen  des  Adels,
der  gerne  sallein  Herr##geblieben  wärs,  dem  nüchsten  Lehensvetter,
  Markgraf.  Georg  Friederich  von  Anspach,u
die  Interims-Regierung.  Ein  Glück,  daß  auch  Churbrau=  (69
denburg.  schon  seite  1569.  die  Mitbelehnung  hatte;  so  war
Lielleicht  doch  Hoffnung  einst  diese  naheliegenden  Länder  zu
vereinigen.

6.  Bald  war  aber  der  neue  Interims-Regent  des  Kampfes
  gegen  den  Adel  so  müde,  daß  er  nach  Franken  zurückgieng,
  und  17  Jahre  lang  nicht  mehr  nach  Preußen  kam.
Er  regierte  Preußen  von  Anspach  aus,  so  weit  seine  eingeschränkte
  Gewalt  ein  Regicren  zuließ.  Ein  großer  Gewinn
war  aber  doch  während  dieser  Zeit,  daß  die  Bischdfe  abgeschafft,
  und  ordentliche  Conssstorien  eingeführt  wurden.  Der
Ueberschuß  von  Einkünften,  der  nach  dieser  Veränderung
blieb,  wurde  zu  drei  großen  Landschulen  verwandt,  zu  Saal-