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Weisheit  nicht  besser  hätte  thun  koͤnnen;  sie  ließ  die  Aussaat
des  Vorgaͤngers  erst  recht  reif  werden.

Koͤn.  Friedrich  Wilhelm  J  aber  erschien  unter  den
Monarchen  seincs  Zeitalters  als  ein  grundgescheider  Mann,
der  recht  weiß,  was  er  will,  und  nie  vergißt,  was  er  will,
und  ganz  unbekümmert  zeigt,  daß  er  von  allen  Vorurtheilen
vollig  frei  ist,  die  seinem  wahren,  sieten  Wollen  entgegen
sind.

Den  Namen  Koͤn.  Friederichs  II.  haben  alle  große
und  edle  Menschen  seines  Zeitalters  mit  tiefer  Ehrfurcht  und
hoher  Bewunderung  genannt,  und  sein  Nachfolger,  Kön.
Friederich  Wilhelm  II.,  scheint  auch  den  Namen  des
Glücklichen  zu  verdienen.  *

1I.  So  trefflich  aber  das  alles  in  einander  greift,  so
schwer  ists  doch,  den  Grundriß  dieser  Geschichte  zu  geben,
benn  das  Land,  von  dem  die  Monarchie  den  Namen  trägt,
und  von  dessen  Schicksalen  hier  die  Haupt-Epochen  anzugeben
  sind,  war  noch  vor  22  Jahren,  weder  an  geographischem
Umfang,  noch  an  Volksmenge,  der  Summe  der  Länder
gleich,  die  der  König,  nicht  als  Souverain,  sondern  als
Deurscher  Reichsstand  besaß.  Man  sieht  also  nur  den  unbedeutenderen
  Theil,  wenn  man  bloß  das  sieht,  was  in  der
Cultur  und  in  dem  Reglerungs-Systeme  von  Preußen  vorgieng.
  Will  man  aber  zugleich  auch  alle  die  Veraͤnderungen
überschaucn,  die  in  der  Cultur  und  dem  Steuer-Systeme  und
den  ganzen  Anlagen  der  Verfassung  auch  der  Deutschen  Lande
und  auch  von  Schlesien  vorgegangen,  so  erhebt  sich  vor  dem
Auge  eine  Mannigfaltigkeit,  die  ohne  tiefes  Zurückblicken  in
die  ältere  Geschichte  und  ältere  Verfassung  dieser  Länder  nicht
verstanden  und  nicht  erklärt  werden  kann.  Denn  die  Könige
dieser  Monarchie  waren  so  klug,  nie  zu  vergessen,  daß,  was