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dom  Lande  Preußen  fromme,  vielleicht  den  Wrstphaͤlischen
Ländern  nicht  zuträglich  sey,  und  der  Despotismus,  der  sonst
überall  alles  simplificirt  und  gleich  macht,  hat  hier  mit  wahrer
  Weisheit  —  Löcalverschiedenheiten  respectirt,  weil  es  ein
planmäßiger  und  boͤchst  gescheider  Despotismus  war.

*  119.  Schilderung  der  ganzen  Lage,  in  der  sich  Preußen
und  das  bhurbrandenburgische  Haus-  bei  dem  Antritt  der

Regierung  des  cgroßen  Churfürsten  besand.  Die  1640

traurigste  Aussicht  gab  jetzt  Schwedens  Macht  und  Schwedens
Nachbarschaft.“.  Denn  Schwedische  Nachbätschaftewar  damals
so  furchtbar  als  Französische,  und  daß  sich  die  Dinge  innerzhalb
  27  Jahren  se  ändern'könnten,  wie  sie  sich  am  Tage

bei  Fehrbellin  verändert  zeigten,  lag  außer  aller  menschli-  105
chen  Bermuthung:  Churf,  Friederich  Wilhelm,  hätte  Herne  aun.

der  schönen  Compensationen  IJntbehrt,  die  man  ihm'im.  West-Hhalischen
  Frieden  gab,  wenn  ihm  nur,  Schweden  sein.ganzes
Pommrn  gelassen  hätte.

13.  Kaum  jacht  Jahre  nach  dem:  Wesiphälischen  Frieden,
so  fühlte  schon  Friederich  Wilhelm  die  ganze  Last  der  Schwedischen
  Uehermacht  in  Preußen,  und  wie  ihn  auch  endlich

Kön.  Karl  Gustav  von  Schweden  im  Vertrage  zu.  La-  1656

biau  als,  souverginen  Herrn;  seines.  UAntheils  an.  Preußen
und  Ermeland  anerkannte,  so  verstund  doch  der  große  Churfürst
  die  Schwedische  Politik  und  sein  eigenes  Innteresse  viel
zu  gut,  als  daß  er  mit  wahrer  Alliirten-Treue  den.  Schweden
  hätte  beistehen  sollen"  „Sein  Plan  war,  Polen  beizu-Ktehen,
  er  wollte  aber  zugleich  auch  nicht  länger  Polnischer
Vasall  seyn.  z»

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Wmnk  politische  Händel  als  um  die  Veränderungen  im  Lande