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FHandschriften  der  Domkirche  zu  Upfala  kamen-ihm  bek  seiner
Arbeit  wohl  zu  statten.  An  Dreue  und  Wahrheitsllebe  hat  es
ihm  nicht  gefehlt,  aber  Kritik  konnte  er  unmöglich  haben,  denn
diese  war  zu  seiner  Zeit  selbst  in  ihren  wichtigsten  Grundsätzen
noch  nicht  reif  geworben.  Auch  auf  die  publicistischen  Ideen
des  Verf.  hat  sein  Zeitalter  Einfluß  gehabt.

Sehr  richtig  sagt  der  große  Lehrer  der  Nordischen  Geschichte
(Allgem.  Nord.  Gesch.  S.  210.);  „Wider  den  Lauf  der  Na-„tur
  trat  in  Schweden  näch  dem  Hkstorisrhen  Zeitalter  das
„mythische  ein.  Schon  im  15.  Jahrhundert  fieng  man  an,  al-„les
  Gewäsche  der  Alten  von  Seythien  auf  Schweden  zu  zie-„hen,
  und  die  Gothen  in  Göta-  rike  mit  denen  am  Pontus,
„in  Italien  und  in  Agultanien  zu  berwechseln.  Im  loten  er-„dichtete
  der  Erzbischof  Johannes  Magnus,  man  weiß  nicht,
„aus  Einfalt  oder  mit  Vorsatz,  eine  Schweduche  Geschichte
„boller  Thorheiten.  Im  loten  machten  es  Verelius,  Rudbek,
„Peringskjöld  u.  a.  beinahe  noch  ärger.  Locenius,  Schef—

*Pr  und  Pufendorf  schrieben  in  dieser  unglücklichen  Pe-„/riode!

  und  mußten  dem  Strome  folgen  In  der  ersten  Hälfte
„bes  r#ten  Jahrhunderts  räumten  Wilde  und  Dalin  in  der
„mittleren  Beschichte  ihres  Vaterlandes,  und  erwarben  sich
„große  Verdienste,  aber  in  der  ältesien  Periode  vor  dem  Chri-„stenthum
  sind  sie  in  der  Hauptsache  beide  norh  ihrem  santa-„sirenden
  Rudbek  getteii.“

Mit  vielem  Recht  glaube  ich  noch  hinzusetzen  zu  dürfen;  sowohl
  der  älteren  Geschichte  sehlt  noch  tin  Mann  von  Schlbzers
kritischem  Tiefblick,  als  der  des  Mittelalters  ein  Mann  von
seinem  pbragmatischen  Scharssinn.  Denn

Jac.  Wildii  pracparatio  hodegetica  ad  -intracluenonem  Pufendorsii
  in  Succici  status  historiam  eu  regni  tabularlis  adcurandam
  et  continuandam.  Ilolmiae.  11.  4.  entspricht
ben  Erwartungen  gar  nicht.  Ein  unerträglIcer  ateinischer
Stil,  nicht  blos  barbarisch,  sondern  oft  so  Unverstendlich,  daß

man  nicht  weiß,  was  der  Verf.  will.“  Ueberdies  ist  das  Werk
voll  der  unerwiesensten,  und  manchmal  unerweisbatsten  Hypothesen.
  Dies  alles  gilt  auch  zum  Theil  von  felgendem  Wert
eben  desselben  Verfassers

Suecĩiae  historia  pragmatica,  quae  vultzo  jus  publicum  dici-