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noch  laͤngere  Zeiten,  bis  endlich  auch  diese  zur  Reife  gediehen.


Was  der  Deutsche  Benedictiner-Mönch  Ansgar  aus=  829
richtete,  war  nur  ein  geringes,  und  was  auch  andere  Missionarien
  hier  gewirkt  haben,  brachte  nicht  große  Früchte.
Es  war  von  allem,  was  dieser  Art  geschah,  keine  bleibende
allgemeine  Wirkung  zu  erwarten,  bis  einmal  einer  der
Ober,  Könige  selbst  zur  Taufe  sich  entschloß.  Dies  that
endlich  Olof,  ein  Ober=  König  von  Ragnar  Lod-100
broks  uraltem  Fürsten  =  Stamme,  der  1051.  ausstarb.


Swea  Rikes  Kyrko-Historia,  ifrän  är  828.  til  är  1000.  Sammanletad
  af  Olof  O.  Celsius.  Lund.  1785.  8.

Eiusd.,  den  Swenska  Kyrko-Historien,  ifrän  är  loco.  til  1002.

Lund.  1792.  8.

C.  A.  Oernhiachm  historia  ecclesiasticu  Sueonum  Cothorumduc.
  L.  IV.  Stockh.  1680.  4.  geht  aber  bloß  bis  zu  Endedes
  12.  Jahrhunderts.

6.  Doch  auch  des  Ober-Königs  Beispiel  und  selbst  sein
Befehl  konnte  bei  einem  so  freien  Volk  und  einer  so  losen
Staats-Conföderation,  als  diese  war,  weit  nicht  bis  zum
vollen  Sieg  der  neuen  Religion  wirken.  Noch  mehr  als  einmal
  kams  zum  hartnäckigen  Kampf,  und  nicht  bloß  der
Ehrgeiz  oder  Parthie-Geist  einzelner  Stamm-Chefs  machte
ihn  zweideutig,  sondern  auch  der  alte  National-Sinn,  der
mehr  für  Odin  als  für  Christus  war,  wollte  sich  nicht  beugen
  lassen.

Suneonen  und  Gothen  wollten  zwar  zugebens,  daß  wem
der  Christus-Dienst  mehr  behage  als  Odin  und  Freya,  derneuen
  Religions-Weise  folgen  möge.  Aber  alles  war  empört,
wie  auf  Befehl  des  Königs  die  alten  Bilder  niedergestürzt,  die