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und  machte  auch  Eroberungs,  Versuche  an  den  nördlichen
und  södlichen  Küsten  des  Finnischen  Meerbusens.  Hundert
Jahre  nach  ihm  verbreitete  sich  das  Schweden-Reich  endlich
auch  im  Ostem  der  Küsten  des  Bothnischen  Meerbusens.  Öst-Vothnien
  und  Tabastland  wurden  (1248.)  erobert;  bald  darauf
  129z.)  auch  Carelen  und  Sävolar.  «

Die  Reichs-Masse  formirte  sich  also  nach  und  nach  vollständig,
  aber  weder  die  Organisation  derselben  noch  die
Bildung  der  Nation  selbst  rückten  in  gleichem  Verhältnisse
fort.

13.  Schon  seit  dem  zweiten  Viertel  des  zwölften  Jahrhunderts
  starb  fast  kein  König  eines  natürlichen  Todes.  Die

1656.  Dpnastie  Stenkil  gieng  zu  Grunde.  Die  König-Fa-1129
  milie  von  Blot-Suen  oder  Suerker  und  die  von  Bonde
1120.  oder  von  Erich  dem  H  ell  igen  rangen  hundert  Jahre  lang
1250  so  blutig  mit  einander,  daß  endlich  beide  sich  aufrieben.  Wie
1250  sich  auch  zuiletzt  das  maͤchtige  Geschlecht  der  Folkunger
auf  den  Throu  geschwungen,  neuer  Muth  und  neue  Kraft
erwacht  zu  seyn  schienen,  so  folgten  doch  auch  in  dieser
Dynastie  eben  dieselben  wilden  und  tragischen  Scenen  so
schnell  auf  einander,  daß  wieder  innerhalb  dreier  Menschen-Alter
  das  ganze  Regenten-Haus  zu  Grunde  gieng.  Von
sieben  Königen  dieses  Hauses  wurden  fünf  entthront,  und

starben  im  Gefängniß  oder  im  Eril.  ·
1250—75.  König  Waldemar  I.  der  erste  aus  dem  Geschlecht  der
Folkunger.  Sein  Vater  Birger  von  Bülbo  (st.  1266.)
war  Jarl  und  Regent  von  Schweden.  1275.,  wurde  Waldemar
  (st.  1302.)  von  seinem  jüngeren  Bruder  Magnus

Laduläcs  verdrängt.

1275-90,  Khnis  Macnus  1.  Laduläs.  Ibm  folgt  sein

1290-  1319.  Kön,  Birger,  1319.  abgesetzt,  Starb  1321.