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gen  der  Art,  wie  der  Koͤnig  gewaͤhlt  werden  solle,  keine
sichere  Verabredungen  getroffen?  Auch  blieben  die  größten
Gebrechen  dieser  Coalition  selbst  da  nech  unentledigt,  wie
man  bei  einigen  nachfolgenden  Erneurungen  derselben  (1436.
und  1441.)  den  dringendsten  Mängeln  zu  helfen  suchte.
Bring  Monumenta  Scanica.  Lund.  1242.  d.  4.
Bring  de  Vnione  Calmariensi.  Lund.  1745.  4.
Fr.  C.  Münchberg  historia  pragmatieca  Pacti  Calmariensis.
Iafniae  1740.  4.
10.  Erich  von  Pemmern,  nach  dem  Tod  de  der  gro-1412
  ßen  Königinn  Margareth,  erster  UliensKönig.  Er
*  aber  war  voͤllig  unfähig,  drei  Reiche  dieser  Art  zusammenzuhalten,
  und  durch  seine  Geisteskraft  zu  ersetzen,  was  der
Coalition  an  haltbarer  Organistrung  fehlte.
1412-  Unkluger  Krieg,  den  er  mit  den  Grafen  von  Holstein
1435  anfieng,  um  ihnen  ihr  Dänisches  Lehen  Schleswig  zu  entreißen.
  Die  Hanse-Städte  stunden  den  Grafen  bei;  König
Erich  war  unglücklich  im  Krieg,  und  endlich  wurde  das  Volk
in  Schweden  seiner  tprannischen  Vogte  so  überdrüssig,  daß
es  zur  Insurrection  kam,  so  bald  sie  nur  in  dem  wackeren
Engelbrecht,  Engelbrechts  Sohn,  einen  Anföhrer  fanden.
1435  20.  Halmstädter  Vergleich.  Doch  es  war  vergeb-Mai.
  lich,  sich  vergleichen  zu  wollen,  denn  Erich  hielt  nie  Wort.
Die  Schweden  wählten  also  den  Marschall  Karl  Knut-1336
  son  zum  Reichs-Vorsteher,  u  und  nur  die  Geistlichkeit
konnte  noch  eine  Coalition  erhalten,  die  durch  die  Wahl  des
Reichs-Vorstehers  eigentlich  schon  so  gut  als  aufgehoben  war-Ohnedies
  fuhren  auch  die  Däneu  für  sich  zu,  und  wählten
zg  ohne  die  Schweden  zu  fragen  einen  Schwester=  Sohn  Erichs
k  neuen  König,  Herzog  Christoph  von  Baiern=Endlich
  wird  Christoph  auch  in  Schweden