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schlauer  Negociateur,  als  Ant.  Possevin  war,  nichts  zuverläßiges
  bei  ihm  ausrichten,  und  alle  Cabalen  seiner  ersteren
  Gemahlinn,  die  eine  wahre  katlholische  gelotinn  war,
konnten  ihn  bloß  zu  einzelnen  Schritten  bewegen,  die  mehr
nur  Laune  des  halbgelehrten  theologischen  Königs  waren,  als
wahre  Versuche  katholische  Religion  und  Hierarchie  einzuführen:


Mit  ihrem  Tode  aber  hatte  vollends  alles  ein  Ende.
Denn  die  zweite  Gemahlinn  war  eine  eifrige  Freundinn  der
evangelischen  Parthie;  die  Jesuiten  mußten  also  alle  das  1586
Reich  räumen.

Unter  seinem  Sohn  und  Nachfolger  Kön.  Siegmund
war  die  Gefahr  viel  größer,  aber  eben  daher  auch  die  Crise
der  Staats-Revolution,  die  daraus  entsprang,  schnell  und
entscheidend,  denn  Herz.  Karl  von  Südermannland  hatte  das
Geheimniß  recht  ausgelernt,  der  Nation  fühlbar  zu  machen,
daß  ihre  Religion  und  Staatsverfassung  nicht  eher  gesichert
seyn  könne,  bis  er  regierender  König  sey.

Cl.  Arrh.  Oernhjelm  vita  Ponti  de  la  Gardie.  Lips.  1690.  4.
ein  zur  Geschichte  Kön.  Johanns  III.  unentbehrliches  Buch.

Siegmund  1592  —  1604.
geb.  1566.  20.  Jun.
verm.  a)  1592.  21.  Mai  mit  der  Desterr.  Prinz.  Anna,
Schwester  K.  Ferd.  II.
b)  1605.  11.  Dec.  mit  Constantia,  einer  Schwester
seiner  ersten  Gemahlinn.

Jon.  Werwing  Konung  Sigismunds  och  Konung  Karl  den  IXdes
Historier.  utgifna  af  A.  A.  von  Stiernmann.  I.  II.  Del.

Stockh.  1240.  4.
1.  Noch  ehe  Kön.  Siegmund  aus  Polen  kam,  große
Synode  zu  Upsala  und  feierliche  Sanctionirung  des  Re  1303