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den  hin,  und  die  Nation  erhielt  durch  ihn  ein  Selbst-Gefuͤhl,
das  auf  die  Entwicklung  ihrer  Kräfte  fast  mehr  wirken  konnte,
  als  manche  Anstalten  des  Unterrichts  und  der  Aufklaͤ-rung.


Ob  auch  schon  dieses  Selbst-Gefähl  vorerst  fast  bloß
militärisch  zu  seyn  schien,  so  mußten  doch  manche  anderc
nützliche  Wirtungen  desselben  von  selbst  folgen,  weil  die  Nation
  durch  ihn  in  eine  so  innige  Verbindung  mit  Süd-Europa
  gekommen,  als  sie  nie  vorher  gehabt  hatte.

Er  gehoͤrt  zu  den  Männern,  die  der  Himmel  nur  alle
Fahrhunderte  einmal  kommen  läßt,  und  vor  vielen  übrigen
dieses  hohen  Rangs  hatte  er  das  Glück,  mehrere'  große  Männer
  zu  ziehen.  %  Reichs-Canzler  Arel  Orenstierna
war  sein  Freund;  Horn,  Bernhar  d  von  Weimar,  Torstensohn
  und  Wrange!  seine  Zoͤglinge.  J

2.  Sein  Regierungs-Antritt  geschah  durch  eine
Art  von  Revolution.  Nicht  nur  wollte  die  Mutter,  den  Vorschriften
  des  verstorbenen  Königs  gemäß,  noch  sechs  Jahre
lang  die  vormundschaftliche  Regierung  führen,  sondern  auch
Herzog  Johann  von  Ost-  Gothland,  der  zur  Zeit  der  Norköpingschen
  Erbvereinigung  noch  minderjährig  gewesen,  schien
gerechte  Ansprüche  an  die  Krone  zu  machen.  Doch  des  jungen
  Königs  Weieheit  siegte  über  alles,  und  ein  König  seines
großen  Geistes  konnte  den  Großen  und  Ständen  seines  Reichs
sehr  leicht  in  manchem  naschgeben,  weil  er  —  König  blieb,

wenn  er  noch  so  viel  nachgab.  Deun  er  verstund  die  Kunst
trefflich,  unter  dem  Scheine  von  Ordnung  urue  Gewalt  zu

16I7  erhalten,  und  die  Privilegien,  die  der  Adel  gewann,
zeigten  sich  nicht  eher  als  recht  gemeinschädlich,  bis  die  Anstrengungen
  des  Reichs  so  groß  wurden,  daß  jede  Kraft  im
Staat  genau  berechnet  werden  mußte.